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Dachstuhlbrand in Redderse: Mehr als 110 Einsatzkräfte im Einsatz

Archivbild.

Redderse. Ein Dachstuhlbrand hat am Donnerstagabend, 24. September, einen umfangreichen Feuerwehreinsatz im Gehrdener Stadtteil Redderse ausgelöst. Gegen 20.54 Uhr meldeten Bewohner eines Einfamilienhauses und Nachbarn über den Notruf 112, dass Flammen aus dem Dach schlugen. Wegen der weithin sichtbaren Flammen wurde die Alarmstufe bereits während der Anfahrt erhöht.

Bewohner und Hunde unverletzt gerettet

Ein Mann und eine Frau konnten das brennende Gebäude gemeinsam mit ihren beiden Hunden unverletzt verlassen. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte begannen die Feuerwehrleute mit dem Löschangriff.

Währenddessen retteten Einsatzkräfte zwei Papageien aus dem brennenden Haus. Anschließend gingen mehrere Trupps gegen die Flammen vor. Mit Wasser aus mehreren Strahlrohren sowie über die Drehleiter wurde das Feuer zunächst von außen und von oben bekämpft.

Teile des Daches bereits eingestürzt

Die Löscharbeiten wurden durch die Schäden am Gebäude erschwert. Bereits zu Beginn des Einsatzes waren Teile des Daches im Bereich des Firsts eingestürzt. Ein Innenangriff im Dachgeschoss war deshalb nicht möglich.

Da das Einfamilienhaus am Ortsrand liegt, musste das Löschwasser über längere Schlauchleitungen aus mehreren Hydranten zur Einsatzstelle gefördert werden. Dafür wurden zusätzliche Spezialfahrzeuge angefordert.

Eine Drohne verschaffte der Einsatzleitung zudem einen Überblick über die Situation aus der Luft. Einsatztrupps bekämpften die weiterhin unter der Dachschräge lodernden Flammen von außen.

Gebäude nicht mehr bewohnbar

Erst nach umfangreichen Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Zum Abschluss setzten die Einsatzkräfte Löschschaum ein, um verbliebene Flammen zu ersticken.

Ein Energieversorgungsunternehmen trennte das Gebäude während des Einsatzes vom Stromnetz. Bausachverständige stellten erhebliche statische Schäden fest. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar. Die beiden Bewohner mussten daher zunächst in einer Notunterkunft untergebracht werden.

Feuerwehr über mehrere Stunden im Einsatz

Insgesamt waren mehr als 110 Feuerwehrleute aus sechs Stadtteilen sowie aus der südwestlichen Region über mehrere Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie unter anderem von den Ortsfeuerwehren Redderse, Ditterke, Everloh, Leveste und Northen sowie weiteren Einsatzkräften und Spezialfahrzeugen.

Auch Polizei und Rettungsdienst waren vor Ort. Die Polizei übernahm zudem die Ermittlungen zur Brandursache. Angaben zur Ursache des Feuers liegen bislang nicht vor.


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