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Großbrand in Neustadt-Niedernstöcken - Scheune in Vollbrand

Quelle: Feuerwehr Neustadt am Rübenberge.

Niedernstöcken. Die Feuerwehr wurde am Sonntagnachmittag gegen 14.20 Uhr zu einem Scheunenbrand an der Niedernstöckener Straße in Neustadt-Niedernstöcken gerufen. Auf einem landwirtschaftlichen Gehöft war eine Scheune in Brand geraten, beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand diese bereits in Vollbrand mit starker Rauchentwicklung.

Es wurden zunächst zwei Einsatzabschnitte gebildet, um die benachbarten Gebäude, Wohnhaus und weitere Wirtschaftsgebäude, gegen das Feuer abzuriegeln. Nach Sicherung der Nachbargebäude wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten, auch über die Drehleiter, aufgenommen. Es wurde ein dritter Einsatzabschnitt für die Bereitstellung weiterer Atemschutzgeräteträger gebildet.

Die Alarmstufe wurde zwischenzeitlich auf „b3 – Großbrand“ erhöht, um weitere Ortsfeuerwehren und Einheiten zur Einsatzstelle zu rufen. Die Einsatzleitung übernimmt in dem Fall der Stadtbrandmeister Torben Klingemann.

Ein Bewohner des Grundstückes wurde wegen einer Rauchgasintoxikation durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Ein Notfallseelsorger kümmerte sich um die weiteren Bewohner. Eine Drohne der Regionsfeuerwehrbereitschaft wurde genutzt, um die Wärmeentwicklung des Brandobjektes aus der Luft zu begutachten. Eine erste Annahme, dass das Dach zur weiteren Brandbekämpfung geöffnet werden müsste, bestätigte sich zum Glück nicht.

Nach dem Bekämpfen des offenen Feuers wurde die Brandstelle mit Schaum überzogen, um eventuell noch vorhandene Glutnester endgültig abzulöschen. Zwischenzeitlich begannen Baufachberater vom Technischen Hilfswerk (THW) mit der Begutachtung des Brandobjektes, um über einen eventuellen Teilabriss zu entscheiden.

Im Einsatz waren 215 Kräfte aus den Ortsfeuerwehren Borstel, Esperke, Evensen, Hagen, Helstorf, Laderholz Mandelsloh/Welze, Niedernstöcken, Stöckendrebber, Neustadt, Vesbeck und Wulfelade, dazu Hygiene-, Atemschutz- und Verpflegungseinheiten, die Einsatzleitung vor Ort (ELO), mehrere Bereichs-Einsatzleitwagen, die ABC-Einheit mit dem Gerätewagen „Mess“, die Drohneneinheit der Regionsfeuerwehrbereitschaft, die Feuerwehrtechnische Zentrale Neustadt sowie Polizei, Rettungsdienst, THW, Stadtwerke, Abwasserbetriebe und untere Wasserbehörde. Die Ortsdurchfahrt Niedernstöcken war für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt.

Aufgrund der besonderen Baustoffbelastung sind erhöhte Reinigungsbedarfe für unmittelbar von Brandrauch beaufschlagte Einsatzkleidung und Fahrzeugen notwendig.      


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