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Nach erfolgreicher Unterstützung in Serbien: Einsatzkräfte nach Waldbrandeinsatz wieder zurück in Niedersachsen

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Hannover. Die neun niedersächsischen Einsatzkräfte sind von ihrem Auslandseinsatz in Serbien zurückgekehrt. In der Zeit vom 24. bis 29. August 2026 haben sie im Naturschutzgebiet „Deliblatska Pescara“ unter herausfordernden Bedingungen den Waldbrand mitbekämpft. Gemeinsam mit Feuerwehrleuten aus Nordrhein-Westfalen bilden sie das Einsatzkontingent des sogenannten GFFF-V (Ground Forest Firefighting using Vehicles) Moduls.

Das Naturschutzgebiet umfasst rund 30.000 Hektar und die deutsche Einheit aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen (insgesamt 56 Einsatzkräfte) kontrollierte dort insbesondere schwer zugängliche Bereiche. Diese konnten weitestgehend mit den geländegängigen Einsatzfahrzeugen erreicht werden. Zahlreiche Brandherde mussten jedoch aufgrund des unwegsamen Geländes zu Fuß erkundet und gelöscht werden.

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, bedankt sich bei den Feuerwehrleuten für ihren mutigen und beherzten Einsatz: „Dieser Einsatz ist ein weiterer Beleg für die gute und enge Zusammenarbeit im Katastrophenschutz auf europäischer Ebene. Für die Einsatzkräfte waren es fordernde und intensive Tage, bei denen ihr ganzes Können gebraucht wurde. Deshalb bin ich sehr froh, dass sie gesund und wohlbehalten wieder zurück in Niedersachsen sind. Bei ihrem Einsatz hatten sie es mit der ganzen Bandbreite der Vegetationsbrandbekämpfung zu tun. Dabei bekämpften sie in Vollbrand stehende Wälder, suchten neue Brandherde mit Hilfe von Drohnen und koordinierten zusammen mit internationalen Kräften den Löschwasserabwurf von Hubschraubern.

Den gesamten Einsatz absolvierten sie selbstverständlich Hand in Hand mit den serbischen Einsatzkräften.

Ich bedanke mich in dem Zusammenhang bei unseren Einsatzkräften und auch bei ihren Familien und Arbeitgebern, die in der Zeit auf sie verzichten mussten.“

Die vergangenen Tage haben erneut eindrucksvoll gezeigt, welchen Mehrwert die enge Zusammenarbeit der internationalen Einheiten bietet. Besonders effektiv zeigte sich u.a. die Zusammenarbeit zwischen den Kräften am Boden und aus der Luft. Die deutsche Einheit identifizierte unter anderem am Boden besonders kritische Bereiche und markierte sie in einem gemeinsam mit allen Einsatzkräften vor Ort genutzten digitalen Kommunikationssystem. Hubschrauber warfen daraufhin Löschwasser auf die kritischen Bereiche. Dadurch konnten mögliche Entstehungsbrände schneller erreicht und bekämpft werden, sodass diese sich nicht weiter ausbreiten konnten.

Hintergrund

Serbien hatte im Rahmen des Katastrophenschutzverfahrens der EU (UCPM) bei den europäischen Nachbarländern um Unterstützung bei der Bekämpfung der aktuellen Waldbrände gebeten. Die niedersächsischen Einsatzkräfte hatten sich der Nordrhein-Westfälischen Waldbrandeinheit (GFFF-V-Modul) im Rahmen der Kooperation mit zwei Tanklöschfahrzeugen vom Typ CCFM 3000 und einem Kommandowagen angeschlossen. Die ehrenamtlichen Kräfte der niedersächsischen GFFF-V Einheit kommen aus den Landkreisen Gifhorn, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Lüneburg.


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