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Polizei Wunstorf warnt vor Betrug mit Lexika

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Wunstorf. Am 22. Juni erschien bei einer 64-jährigen Frau in Steinhude ein Mann, der angeblich ihre Lexika für sie zum Verkauf anbieten wollte. Die Steinhuderin handelte richtig: Sie wimmelte den Besucher ab und verständigte die Polizei. Denn hierbei handelt es sich um eine bekannte Betrugsmasche.

Der mutmaßliche Betrüger war um 16 Uhr plötzlich auf dem Grundstück der Hinweisgeberin erschienen. Sie beschrieb ihn als 20-25 Jahre alt mit südländischem Aussehen. Er hatte sich eine detaillierte Legende zurechtgelegt, im Auftrag welcher Firma er angeblich tätig sei. Die Masche ist der Polizei jedoch bekannt: Die Täter bieten zumeist älteren Menschen an, ihre Lexika-Sammlung zu verkaufen oder sie in einer Verkaufsdatenbank zu registrieren. Um den Erlös zu steigern, sollen dann zunächst Ergänzungsbände zur Vervollständigung der Sammlung erworben werden, die sich jedoch später als wertlos entpuppen. Im Zuge der Abwicklung werden auch überzogene Servicegebühren in Rechnung gestellt, überteuerte Kreditverträge angeboten, oder die Geschädigten werden schlicht abgelenkt, während ein zweiter Täter ihre Wohnung durchwühlt.

Die Polizei empfiehlt dringend:

- Lassen Sie keine Vertreter in ihr Haus

- Schließen sie keine Geschäfte an der Haustür ab

- Sollten Sie versehentlich doch etwas abgeschlossen haben: widerrufen Sie umgehend den Vertrag

- Verständigen Sie im Zweifel die Polizei

Umfassende Informationen zum Phänomen und wie Bürger sich davor schützen können, bietet das Beratungsportal der Polizeien der Länder und des Bundes unter folgendem Link: https://www.polizei-beratung.de/


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