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Nachwuchs für die Demokratie begeistern: Stadt bewirbt sich erfolgreich um Zuschuss

Bürgermeister Claudio Provenzano (von links), Sozial- und Schuldezernentin Monika Probst und Barbara Willhauck-Wilken, Abteilungsleiterin Jugend und Integration, freuen sich über die erfolgreiche Bewerbung bei der Hertie-Stiftung. Quelle: Stadt Garbsen.

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Garbsen. Die Beteiligung junger Menschen rückt jetzt noch stärker in den Fokus der städtischen Jugendarbeit in Garbsen. Das ist das Ergebnis der erfolgreichen Bewerbung der Stadt Garbsen im Projekt „Jugend entscheidet“ der Hertie-Stiftung. „Wir haben gute Erfahrung damit gemacht, Kinder und Jugendliche in die Gestaltung unserer Stadt einzubeziehen. Daher lag eine Bewerbung bei ,Jugend entscheidet´ nah“, sagt Bürgermeister Claudio Provenzano. „Im Dialog erschaffen wir gemeinsam die Zukunft. Das ist wichtig. Gerade auch für den Erhalt unserer Demokratie!“, so Provenzano.

Zehn Städte und Gemeinden in ganz Deutschland haben sich unter 100 Bewerbungen durchgesetzt und wurden für die neue Projektphase ausgewählt. „Jugend entscheidet“ bietet den Kommunen ein praktisches Beteiligungsverfahren und einen Sachkostenzuschuss von 5000 Euro. Von Boizenburg bis Weißenfels können Jugendliche neue Ideen einbringen, die ihr Umfeld besser machen.

„Wir sind begeistert, wie viele motivierte und kreative Bewerbungen wir erhalten haben”, sagt Elisabeth Niejahr, Geschäftsführerin der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. „Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind offen für die neuen Einblicke der Jugendlichen. Und wir sind uns sicher, dass die Stadtverwaltungen von dem Projekt genauso profitieren werden wie die jungen Menschen.

Durch die Projektteilnahme soll ein Beteiligungsformat entwickelt werden, das als Partizipationstool den unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen junger Menschen in Garbsen gerecht wird. In der Stadt Garbsen soll ein attraktives und niedrigschwelliges Angebot zur Verfügung stehen, mit dem schnell und effektiv auf Veränderungen diverser Wünsche und Bedürfnisse reagiert werden kann. Jugendliche sowie Vertretungen aus Politik und Verwaltung erarbeiten gemeinsam, wie zukünftig Jugendliche in Entscheidungsverfahren eingebunden werden.

Zusätzlich zur Begleitung bei diesem Prozess erhalten die Kommunen von der Stiftung Zugang zu regelmäßigen Fachveranstaltungen, einem großen Netzwerk mit über 70 Städten und Gemeinden sowie einen Sachkostenzuschuss in Höhe von jeweils 5.000 Euro.