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Versuchtes Tötungsdelikt: 21-Jähriger in Garbsen durch Messerstiche schwer verletzt

Streiterei endet mit Messerattacke.

Garbsen. Hannover.  Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Garbsen ist am Samstag, 21. Februar, ein 21-Jähriger schwer verletzt worden. Ein 41 Jahre alter Mann hatte ihn an einer Stadtbahnhaltestelle im Rahmen eines Streits mit einem Messer angegriffen.

Zeugen konnten den Angreifer von dem 21-Jährigen trennen und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags ein.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizei Hannover gerieten ein 21-Jähriger und ein 41-Jähriger am Samstagabend gegen 21.10 Uhr an der Sandstraße in Höhe der Stadtbahnendhaltestelle in Garbsen in Streit. Auslöser war vermutlich eine körperliche Auseinandersetzung, die im vorherigen Tagesverlauf durch die Polizei aufgenommen worden war. Am Abend trafen die beiden Männer dann an einem Kiosk erneut aufeinander. Nach einem kurzen verbalen Disput zog der 41-Jährige ein Messer und griff den 21-Jährigen an.

Ein Zeuge, der den Streit bemerkt hatte, eilte dem 21-Jährigen zu Hilfe und sorgte dafür, dass der Angreifer von ihm abließ. Der 41-Jährige flüchtete in ein nahegelegenes Lokal und wurde dort von weiteren Zeugen festgehalten, bis die Polizei eintraf. Die Einsatzkräfte nahmen den Mann fest und brachten ihn in den Polizeigewahrsam.

Der 21-Jährige erlitt potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte den Mann in ein Krankenhaus. Dort befindet er sich mittlerweile in einem stabilen Zustand.

Die Staatsanwaltschaft Hannover stufte den Sachverhalt als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Ermittlungen dauern an.