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Oberleitungsschaden im Bereich Weetzen führt zu Schäden an S-Bahn-Fahrzeugen - weitere Einschränkungen

Symbolfoto.

Hannover/Region. Die infolge des Oberleitungsschadens entstandenen Schäden an Schleifleisten führen zu weiteren kurzfristigen Fahrzeugeinschränkungen. DB InfraGO hat den schadhaften Streckenabschnitt heute repariert. Die Stromabnehmerschäden bleiben.

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Die S-Bahn Hannover hatte bereits am Sonntag darüber informiert, dass die Fahrzeugverfügbarkeit derzeit angespannt sei. Am Dienstag kam es dann durch einen Oberleitungsschaden bei Weetzen zusätzlich zu weiteren Einschränkungen. Infolge des identifizierten Oberleitungsdefektes im Bereich Weetzen – Springe wurden Stromabnehmer von mindestens 10 S-Bahn-Fahrzeugen beschädigt.

Die betroffenen Fahrzeuge stehen daher zum Betriebsstart am Mittwoch nicht zur Verfügung. Dadurch wird es im gesamten S-Bahn-Netz kurzfristig zu weiteren Kapazitätseinschränkungen kommen.

Die S-Bahn Hannover hat mit einem Instandhaltungs-Sofortprogramm dafür gesorgt, dass die betroffenen Fahrzeuge schnellstmöglich wieder für den Betrieb verfügbar sein werden, so ein Sprecher der S-Bahn Hannover. Ein Fahrzeug wird bereits am Mittwoch wieder zur Verfügung stehen. Weitere 8 Fahrzeuge werden am Freitag dem Betrieb wieder zugeführt werden können.

„Mit Blick auf das Oberleitungsnetz in der Region Hannover, das nicht nur im besagten Bereich deutlich mehr als „in die Jahre gekommen ist“ -und hier sprechen wir von einigen Jahrzehnten-, konnte der Schaden durch die DB InfraGO zwischenzeitlich behoben werden. Wenngleich auch im Laufe der Jahre immer wieder Oberleitungsteile erneuert wurden, stellt das Oberleitungsnetz in der gesamten Region Hannover nach wie vor eine besondere Herausforderung dar“, so der Unternehmenssprecher weiter.

Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über die bekannten Auskunftsmedien (DB-Navigator, Üstra-App, FahrPlaner) über ihre Verbindung informieren und mehr Zeit für die Fahrt einzuplanen.