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500 Euro Belohnung: Stadt sucht Hinweise zu Vandalismusfällen

Vandalismus an der Schutzhütte Hohenbostel. Quelle: Stadt Barsinghausen.

Barsinghausen. Die Stadt Barsinghausen sieht sich erneut mit Fällen von Vandalismus an öffentlichen Einrichtungen konfrontiert. Besonders betroffen sind aktuell zwei Schutzhütten in den Ortsteilen – darunter eine neu errichtete Anlage. Die Schäden sorgen bei der Stadtverwaltung für deutlichen Unmut, denn die Einrichtungen sollen eigentlich allen Bürgerinnen und Bürgern als Treffpunkte und Aufenthaltsorte dienen.

Schäden an neu errichteten Schutzhütten

Beschädigt wurden zuletzt die neuen Schutzhütten in Hohenbostel sowie die sogenannte Jump-Hütte. Beide Anlagen waren erst im vergangenen Jahr umfassend saniert oder – wie im Fall der Hütte in Hohenbostel – sogar komplett neu gebaut worden.

Bürgermeister Henning Schünhof zeigt sich über die Entwicklung enttäuscht:
„Die Hütten wurden erst im vergangenen Jahr umfassend saniert beziehungsweise in Hohenbostel sogar neu errichtet, um Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven Aufenthaltsort zu bieten. Umso ärgerlicher ist es, dass diese Einrichtungen nun wieder mutwillig beschädigt wurden – zum Nachteil all jener, die sie ordnungsgemäß nutzen möchten.“

Schäden durch Einweggrills und Vandalismus

Nach Angaben der Stadt kam es – wie bereits in der Vergangenheit – zu Beschädigungen durch unsachgemäße Nutzung von Einweggrills. Dabei entstanden Brand- und Hitzeschäden an Tischen und Sitzbänken.

Darüber hinaus wurden Namen in neu errichtete Holzelemente eingeritzt. Die entstandenen Schäden an der Schutzhütte werden derzeit auf rund 500 Euro geschätzt.

Die städtische Bau- und Betriebsgesellschaft prüft nun, welche Maßnahmen künftig ergriffen werden können, um weitere Beschädigungen zu verhindern oder zumindest deutlich zu reduzieren. Eine beschädigte Tischplatte wurde bereits demontiert.

Weitere Sachbeschädigungen in den vergangenen Monaten

Neben den aktuellen Vorfällen an den Schutzhütten meldete die Stadtverwaltung auch mehrere weitere Fälle von Vandalismus aus den Monaten Januar und Februar. Betroffen sind unter anderem Einrichtungen rund um Schulen.

Gemeldet wurden unter anderem:

- beschädigte Fenster an der KGS Barsinghausen

- Graffiti am Schulzentrum am Spalterhals

- eine beschädigte Tür an der Sporthalle der KGS

- beschädigte Yogamatten, ein Tornetz sowie eine Flugschaukel an der Astrid-Lindgren-Schule Barsinghausen

- eine mutwillig zerstörte Gehwegleuchte

Die Täter konnten bislang nicht ermittelt werden. Die Kosten für Reparaturen und Ersatz trägt derzeit die Allgemeinheit.

Stadt setzt Belohnung für Hinweise aus

Um die Verantwortlichen zu finden, setzt die Stadt Barsinghausen nun eine Belohnung aus. Für Hinweise, die zur Ermittlung der Täter führen, werden bis zu 500 Euro gezahlt.

Die Auszahlung erfolgt nach Ergreifung und rechtskräftiger Verurteilung der Tatverdächtigen. In Ausnahmefällen kann die Belohnung auch bereits vorher ausgezahlt werden, etwa wenn ein Verfahren eingestellt wird.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Stadt per E-Mail unter Schaden@stadt-barsinghausen.de entgegen.