Barsinghausen. Die Wählergemeinschaft Aktiv Für Barsinghausen (AFB-WG) und die FDP wollen in der kommenden Wahlperiode im Rat der Stadt Barsinghausen zusammenarbeiten. Die beiden Ratsmitglieder Thomas Struß und Kerstin Beckmann von der AFB-WG schließen sich dazu mit der FDP-Einzelratsfrau Jennifer Gäfke zu einer gemeinsamen Ratsgruppe zusammen.
Nach Angaben der AFB-WG erfolgte die Vereinbarung nach Sondierungsgesprächen mit verschiedenen möglichen Partnern. Der Zusammenschluss sei mit dem Verein der Wählergemeinschaft und dem FDP-Stadtverband abgestimmt. Inhaltlich gebe es große Übereinstimmungen sowie ähnliche Vorstellungen über die Zusammenarbeit im Rat.
Die AFB-WG sieht in dem Zusammenschluss eine Möglichkeit, ihre politische Arbeit im Rat zu stärken. Die Ratsgruppe wolle weiterhin unabhängig von parteipolitischen Vorgaben und den großen Fraktionen entscheiden. Einen Fraktionszwang soll es nicht geben. Maßgeblich seien die jeweiligen Sachfragen und die Interessen der Stadt. „Dieses Ergebnis zeigt, dass die Menschen in Barsinghausen unsere verlässliche und sachorientierte Politik schätzen. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen“, betont die AFB-WG.
Sanierung von Schulen und Infrastruktur im Fokus
Inhaltlich will sich die AFB-WG in der neuen Wahlperiode unter anderem für die Sanierung der Grundschulen einsetzen. Darüber hinaus nennt die Wählergemeinschaft die Zukunftssicherung der Feuerwehren und die Modernisierung der Verkehrswege als wichtige Aufgaben.
Bei den anstehenden Projekten sei eine enge Einbindung der betroffenen Bürger wichtig. Gleichzeitig müsse die Stadt ihre Finanzen solide halten. Die neue Ratsgruppe wolle diese Themen nach eigenen Angaben pragmatisch und mit Kooperationsbereitschaft angehen.
Mehr Möglichkeiten für die Ratsarbeit
Durch den Zusammenschluss sollen die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt und unterschiedliche Argumente in die Beratungen eingebracht werden. Zudem versprechen sich die Partner mehr Einfluss auf die kommunalpolitische Arbeit.
Künftig sollen sowohl gemeinsame als auch einzelne Anträge möglich sein. Als weiteren Vorteil nennt die AFB-WG ein direktes Stimmrecht im Verwaltungsausschuss.
Thomas Struß, Jennifer Gäfke und Kerstin Beckmann sehen der gemeinsamen Arbeit nach Angaben der Wählergemeinschaft positiv entgegen.

