Hannover/Barsinghausen. Gute Nachrichten für die Stadt Barsinghausen: Aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes sollen 12.115.981 Euro in die Stadt fließen. Das geht aus dem Entwurf für das Niedersächsische Kommunalinfrastrukturfördergesetz hervor, den Innenministerin Daniela Behrens heute im Ausschuss für Inneres und Sport vorgestellt hat.
Insgesamt verteilt Niedersachsen im Rahmen dieses Gesetzes rund 4,7 Milliarden Euro an Städte, Gemeinden und Landkreise im ganzen Land. Bei der Verteilung berücksichtigt das Land sowohl die Einwohnerzahl als auch die finanzielle Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommune.
Stadt entscheidet selbst über den Einsatz der Mittel
Besonders bedeutsam: Barsinghausen kann selbst entscheiden, wofür die Fördermittel eingesetzt werden – ob für Gebäude, Straßen, Schulen oder andere Infrastrukturprojekte. Ein eigener finanzieller Anteil der Stadt ist dabei nicht erforderlich.
„Mit diesem Geld kann dort investiert werden, wo der Bedarf am größten ist. Unser Ziel ist klar: Die Mittel des Bundes sollen schnell, verlässlich und mit möglichst wenig Bürokratie bei den Städten, Gemeinden und Landkreisen ankommen", erklärt Landtagsabgeordnete Claudia Schüßler, die den Wahlkreis Barsinghausen, Gehrden und Seelze im Niedersächsischen Landtag vertritt.
„Die Menschen vor Ort wissen selbst am besten, was ihre Kommune braucht", betont Schüßler. „Deshalb geben wir Barsinghausen nicht nur zusätzliche finanzielle Spielräume, sondern auch die Freiheit, selbst zu entscheiden, welche Investitionen jetzt Priorität haben."

