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Brücken am Wohnpark: Stadt schlägt Rat neues Konzept zum Erhalt aller drei Brücken vor

Ronnenberg. Die Stadtverwaltung hat ein neues Konzept für die drei Brücken des „Wohnparks am See“ in Empelde entwickelt. Danach sollen alle drei wichtigen Verbindungen erhalten bleiben. Die Verwaltung will dem Rat vorschlagen, die notwendigen Erneuerungen im Rahmen eines Gesamtkonzepts und unter wirtschaftlicher Nutzung der vorhandenen Haushaltsmittel umzusetzen.

Der Hintergrund

In den vergangenen Haushaltsberatungen war intensiv darüber diskutiert worden: Die drei Brücken am Wohnpark sind sanierungsbedürftig und müssen in den kommenden Jahren erneuert werden. Die fachlichen Untersuchungen zur Tragfähigkeit haben gezeigt, dass auch die zunächst separat betrachtete Brücke einen erheblichen Erneuerungsbedarf aufweist. Damit hat sich die ursprünglich geprüfte Möglichkeit, die Brücke unter Wiederverwendung einzelner Bauteile der beiden anderen Brücken weiter zu nutzen, nicht bestätigt.

„Die Tragfähigkeitsprüfung hat gezeigt, dass auch bei der zunächst separat betrachteten Brücke ein erheblicher Erneuerungsbedarf besteht. Deshalb haben wir die Planung noch einmal grundsätzlich betrachtet und ein Gesamtkonzept für alle drei Brücken entwickelt“, erläutert Fachbereichsleiter Torsten Kölle.

Alle drei Verbindungen sind wichtig

Für Bürgermeister Marlo Kratzke steht dabei fest, dass keine der drei wichtigen Verbindungen aufgegeben werden soll: „Für mich ist klar: Alle drei Verbindungen werden gebraucht. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Wegebeziehungen im Wohnpark und verbinden das Wohngebiet mit dem Umfeld.“

Eine besondere Bedeutung hat dabei die Brücke in unmittelbarer Nähe der Grundschule Auf dem Hagen. Sie stellt eine kurze Verbindung zwischen dem Wohnpark, der Schule, dem Spielplatz und den angrenzenden Bereichen her. „Gerade für Familien und für ältere Menschen sind kurze und sichere Wege wichtig. Deshalb sollte diese Verbindung erhalten bleiben“, so der Bürgermeister.

Wirtschaftliche Umsetzung im Blick

Um den Erhalt aller drei Verbindungen trotz der angespannten Haushaltslage zu ermöglichen, hat die Verwaltung geprüft, wie Planung und Umsetzung möglichst wirtschaftlich gestaltet werden können. Vorgesehen ist, Synergieeffekte durch eine gemeinsame Planung und Bauausführung zu nutzen. Zudem sollen nicht benötigte investive Haushaltsmittel des Jahres 2025 aus dem Bereich der Bauunterhaltung für die Umsetzung herangezogen werden.

„Wenn die drei Brücken gemeinsam geplant und umgesetzt werden, können wir Synergien nutzen und die vorhandenen Mittel möglichst effizient einsetzen. Unser Ziel ist deshalb, alle drei Verbindungen zu sichern, ohne die Wirtschaftlichkeit aus den Augen zu verlieren“, erklärt Fachbereichsleiter Torsten Kölle.

Beratung in den politischen Gremien

Die endgültige Entscheidung über das Konzept liegt beim Rat der Stadt Ronnenberg. Die Verwaltung wird ihren Vorschlag in die kommenden Beratungen der politischen Gremien einbringen.

Bürgermeister Marlo Kratzke kündigt an, sich im Rat für den Verwaltungsvorschlag einzusetzen: „Wir zeigen jetzt einen neuen Weg auf, mit dem alle drei wichtigen Verbindungen erhalten werden können. Ich halte diesen Ansatz für sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar und werde mich deshalb im Rat für das Konzept einsetzen.“