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CDU begrüßt Teilrückbau der Kölner Teller am Bröhnweg

Quelle: CDU Wennigsen.

Wennigsen. Der Teilrückbau der Kölner Teller am Bröhnweg stößt bei der CDU auf Zustimmung. Die Fraktion begrüßt sowohl die Entfernung einzelner Elemente als auch die aus ihrer Sicht erkennbare Kursänderung im Rathaus. Mit einem Vorschlag im Mobilitätsausschuss am 7. Oktober habe Bürgermeister Ingo Klokemann im Wesentlichen einen Antrag der CDU vom 29. Mai 2026 aufgegriffen.

Damals hatte die CDU beantragt, ein Konzept für eine schrittweise Anpassung der Verkehrsberuhigung am Bröhnweg zu erstellen. Vorgesehen waren maximal zwei Reihen Kölner Teller, geringere Tellerhöhen und gegebenenfalls alternative Maßnahmen, um die Geschwindigkeit ausreichend zu reduzieren.

CDU verweist auf Unfälle und Beschwerden

Die nun beginnende Erprobungsphase sollte nach Ansicht der CDU auch andere Bauformen der Verkehrsberuhigung einbeziehen. Die Erfahrungen der vergangenen vier Monate hätten gezeigt, welche Probleme die bisherigen Kölner Teller mit sich brächten. Die Partei verweist auf mehrere Fahrradunfälle im Bereich der Tellerreihen, Lärmbelastungen für Anwohner und gefährlichen Ausweichverkehr über den Gehweg.

Auch die zunächst hervorgehobene Haltbarkeit der Elemente habe sich nach Darstellung der CDU nicht bestätigt. Anfang September hätten sich durch Schwerlastverkehr drei Teller gelöst und seien entfernt worden. Anfang Oktober sei zudem beim ersten Verkehrsberuhigungselement im Ort die dritte Tellerreihe vollständig abgebaut worden.

Verkehrssicherheit soll gewährleistet bleiben

Für die CDU-Fraktion bleibt entscheidend, dass die Verkehrssicherheit am Bröhnweg durch die Veränderungen nicht beeinträchtigt wird. Insbesondere der Schutz des Radverkehrs müsse gewährleistet sein. Dazu gehöre auch, Gefahrenstellen an den Wegebanketten kurzfristig zu beseitigen.

Die CDU kritisiert außerdem, dass die Gemeindeverwaltung nach eigenen Angaben keine vergleichbaren Beispiele aus anderen deutschen Städten oder Gemeinden benennen konnte. Konkret geht es um die Kombination mehrerer dreireihiger, 60 Millimeter hoher Kölner Teller in einem Abstand von jeweils 80 Metern innerhalb einer Tempo-30-Zone.

Die Partei bezeichnet die Umsetzung am Bröhnweg deshalb als teures Experiment mit schmerzhaften Folgen für verunglückte Radfahrer.