Anzeige
Anzeige

CDU Hemmingen stellt Wahlprogramm vor: „Zeit für den nächsten Schritt“

Aaron Oelker, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Hemmingen. Quelle: CDU.

Hemmingen. Mit dem Leitgedanken „Zeit für den nächsten Schritt“ geht der CDU-Stadtverband Hemmingen in die Kommunalwahl am 13. September 2026. Das Programm für die Ratsperiode von 2026 bis 2031 wurde am 10. August vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen sechs Themenbereiche: Wohnen, Mobilität, Familien, Sicherheit, Gemeinschaft und Finanzen.

Bis zu 300 neue Wohneinheiten geplant

Beim Thema Wohnen setzt die CDU auf zusätzlichen Wohnraum. Bis 2031 sollen bis zu 300 neue Wohneinheiten entstehen. Ein Drittel davon soll im unteren und mittleren Preissegment liegen.

Gleichzeitig lehnt die Partei eine Nachverdichtung um jeden Preis ab. Vorgesehen ist eine Begrenzung auf maximal drei Vollgeschosse.

„Uns fehlt Wohnraum für Menschen, die ein ganz normales Einkommen haben. Sie verdienen zu viel für den Anspruch auf eine Sozialwohnung und haben gleichzeitig aber zu wenig, um sich die derzeitigen Mieten zu leisten“, erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Aaron Oelker.

Mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

In der Verkehrspolitik setzt die CDU auf einen pragmatischen Ansatz, der alle Verkehrsteilnehmer berücksichtigen soll – Fußgänger, Radfahrer, Nutzer von Bus und Bahn sowie Autofahrer.

Geplant sind unter anderem die Sanierung von Straßen und Wegen, sichere Radwege, eine bessere Beleuchtung und moderne Parkraumkonzepte. Außerdem will sich die Partei weiterhin für einen Stadtbahnanschluss nach Arnum einsetzen.

Familien und Freizeitangebote im Fokus

Auch die Betreuungs- und Bildungsangebote spielen im Wahlprogramm eine wichtige Rolle. Kita-Plätze und Betreuungsangebote sollen gesichert, Schulen modernisiert und zusätzliche Freizeitmöglichkeiten geschaffen werden.

Vorgesehen sind unter anderem moderne Spielplätze, ein Pumptrack beziehungsweise Skatepark sowie Calisthenics- und Fitnessanlagen. Zudem sollen attraktive Treffpunkte für Jugendliche entstehen.

Darüber hinaus möchte die CDU einen Familienpass einführen, mit dem Familien Vergünstigungen bei Hemminger Geschäften erhalten könnten.

Feuerwehr und Katastrophenschutz stärken

Beim Thema Sicherheit will die CDU unter anderem konsequenter gegen Vandalismus und wilden Müll vorgehen. Öffentliche Räume sollen sauber und sicher gehalten werden.

Auch die Feuerwehr soll gestärkt werden. Die CDU plant, die Feuerwehrstandorte in Devese und Hiddestorf/Ohlendorf zu modernisieren beziehungsweise neu zu bauen.

Darüber hinaus soll sich die Stadt besser auf Starkregen, Hochwasser und mögliche Stromausfälle vorbereiten. Gepflegte Grünanlagen, zusätzliche Bäume und eine bessere Ausstattung des öffentlichen Raums gehören ebenfalls zu den genannten Zielen.

Vereine und Ehrenamt sollen unterstützt werden

Die CDU möchte die Vereinsförderung fortsetzen und moderne Sportstätten erhalten. Gleichzeitig soll das Ehrenamt stärker unterstützt werden.

Für ältere Menschen sieht das Programm unter anderem einen Seniorenbeirat, altersgerechten Wohnraum, barrierefreie Wege und zusätzliche Begegnungsangebote vor. Damit soll auch der Einsamkeit im Alter entgegengewirkt werden.

Finanzielle Spielräume als Voraussetzung

Bei allen Vorhaben betont die CDU, dass die finanzielle Handlungsfähigkeit der Stadt Voraussetzung für die Umsetzung sei. Grund- und Gewerbesteuern sollen möglichst stabil bleiben. Steuererhöhungen bezeichnet die Partei als letztes Mittel.

„Wir können nur das ausgeben, was wir auch dauerhaft finanzieren können. Deshalb müssen wir Prioritäten setzen“, sagt Oelker.

19 Kandidierende für den Stadtrat

Für den Stadtrat tritt die CDU Hemmingen mit 19 Kandidatinnen und Kandidaten an. Der jüngste Bewerber ist 19 Jahre alt, sechs Kandidierende sind jünger als 35 Jahre.

Das Team setzt sich nach Angaben der Partei aus Menschen verschiedener Ortsteile, Berufe und Generationen zusammen.

Das vollständige Wahlprogramm der CDU Hemmingen ist auf der Internetseite des Stadtverbands abrufbar.