Hannover. Der Vorstand der CDU Region Hannover hat Prof. Dr. Oliver Junk als Kandidaten für das Amt des Regionspräsidenten bei der Kommunalwahl am 13. September 2026 einstimmig nominiert. Das teilte der Vorsitzende des CDU-Regionsverbands Bernward Schlossarek im Rahmen einer Pressekonferenz am 5. Februar 2026 mit.
„Die Kommunalwahl 2026 ist eine Richtungsentscheidung für die Region Hannover. Wir wollen einen echten Politikwechsel und einen Neustart für die Menschen in unserer Region erreichen“, erklärte Bernward Schlossarek. Ziel der CDU sei es, die Region wieder klar auf Sachpolitik, Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit auszurichten und hierfür die notwendigen Mehrheiten zu beschaffen.
Mit Prof. Dr. Oliver Junk präsentiert die CDU einen Kandidaten, der fachliche Kompetenz und langjährige kommunale Führungserfahrung vereine. Junk ist Volljurist, promovierter Verwaltungsrechtler und Professor für Kommunalrecht an der Hochschule Harz. Hierbei hat er unter anderem die Schwerpunkte Stärkung lokaler Demokratien und kommunaler Selbstverwaltung, innovative und digitale Partizipationsprozesse in den Kommunen sowie die Aktivierung von Jugendlichen für die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft. Von 2011 bis 2021 amtierte er zehn Jahre lang als Oberbürgermeister der Stadt Goslar.
„Oliver Junk weiß aus eigener Erfahrung, was es heißt, Verwaltungen zu führen, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen“, so der CDU-Regionsvorsitzende weiter. Als Oberbürgermeister habe Junk Goslar nachhaltig geprägt und dabei insbesondere auf Bürgerbeteiligung, solide Finanzen und zukunftsorientierte Stadtentwicklung gesetzt. Bis heute ist er beispielsweise Mitglied des Verbandsrates VHW (Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung).
Ein zentrales Kriterium für die Kandidatenentscheidung sei die klare Fokussierung auf die Region Hannover gewesen. „Die Region braucht keinen Regionspräsidenten im Nebenjob und keinen politischen Durchgangsposten. Sie braucht eine Führungspersönlichkeit, die sich mit voller Kraft dieser Aufgabe widmet. Oliver Junk steht genau für diesen Anspruch“, betonte Schlossarek.
Prof. Dr. Oliver Junk erklärte zu seiner Nominierung: „Ich bedanke mich sehr für das Vertrauen. Das Amt des Regionspräsidenten ist eines der kommunalen Spitzenämter in Niedersachsen und mit großen Aufgaben und hoher Verantwortung verbunden. Das Amt erfordert volle Kraft und Leidenschaft. Die bringe ich mit. Ich bin überzeugt: Die Region Hannover kann so viel mehr. Zum Pflichtprogramm gehört: Höhere Attraktivität, bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung, Augenhöhe zwischen der Landeshauptstadt Hannover und den gleichberechtigten Mitgliedskommunen der Region, Bildung, Wohnen und die Mobilitätsthemen. Ich möchte aber noch mehr: Wir wollen die Wir-Region. Ich möchte die ehrenamtsfreundlichste Region Deutschlands schaffen, die Ehrenamtsregion Nr. 1, mit klaren Strukturen, echter Wertschätzung und messbaren Verbesserungen für die Menschen, die sich jeden Tag für uns und unsere Region engagieren und ohne die es nicht geht. Mein Anspruch ist ganz klar: Entschieden für die Region."
Die offizielle Wahl des CDU-Kandidaten soll am 17. Februar 2026 in einer Urwahlversammlung der CDU-Mitglieder in der Region Hannover erfolgen. Die CDU tritt mit dem Leitsatz „Entschieden für die Region“ in den Kommunalwahlkampf 2026 ein.

