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„Das Dach ist dicht“: Richtfest für neues Feuerwehrhaus in Lemmie

Neues Feuerwehrhaus liegt beim Bau im Zeitplan: (v.l.) Zimmermann Manuel Meyer, Architektin Katrin Beckers, Beate Küchemann (Leiterin Fachbereich 3 Bauen und Umwelt), Ortsbrandmeister Martin Walter und Bürgermeister Malte Losert.

Lemmie. Die Baufortschritte am neuen Feuerwehrhaus in Lemmie werden immer deutlicher – nun konnte Richtfest gefeiert werden. Die Ortsfeuerwehr hofft nun auf einen weiteren guten Verlauf, damit dem Einzug nichts im Wege stehen wird.

Lange hat die Freiwillige Feuerwehr Lemmie auf den Bau ihres neuen Gerätehauses gewartet. Im April 2026 erfolgte dann der erste Spatenstich. Seitdem waren die Bauarbeiter fleißig, sodass Bürgermeister Malte Losert heute verkünden konnte: „Das Dach ist dicht.“ Losert zeigte sich erfreut, dass die Baumaßnahme im Zeitplan ist. „So können wir hoffentlich nach Weihnachten, aber noch vor Ostern, den Einzug vollführen.“ Nun wird der Innenausbau starten, bei dem viele Gewerke ineinandergreifen werden und idealerweise zu keinen Verzögerungen kommen wird.

„Wir werden weiterhin entsprechend dem Feuerwehrbedarfsplan weitere Feuerwehrhäuser bauen, auch wenn der nächste Bau in die Verantwortung des neuen Rates fallen wird. Für Lemmie ist dies aber eine tolle Wertschätzung und auch wieder eine Investition in die Sicherheit der gesamten Kommune“, so Losert.

Zimmermann Manuel Meyer hielt dann den Richtspruch und reichte Bürgermeister und Ortsbrandmeister Martin Walter einen Schnaps, bevor er die Flasche am Rohbau zerschlug.

Ortsbrandmeister Walter freute sich ebenfalls über den Baufortschritt und lud die Anwesenden zu einem Rundgang ein. Er ermutigte auch dazu, sich an dem kleinen Buffet und Getränken zu bedienen, um den Tag entsprechend zu feiern.

Rund drei Millionen Euro brutto soll der Neubau kosten. Es werden zwei Fahrzeughallen in Massivbauweise errichtet. Die Sozialbereiche werden in Fertigbauweise aus Holz errichtet. Um den Fußabdruck des Hauses so gering wie möglich zu halten, werden diese Bereiche zweistöckig gebaut. Die Fassade soll in einem natürlichen Look daherkommen und wird ebenfalls aus Holz sein. Im hinteren Bereich des Grundstücks entstehen die Parkplätze, zudem ist ein zweiteiliger Lärmschutz zum Wohngebiet geplant. Der Einzug ist für die erste Jahreshälfte 2027 vorgesehen.