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Das Ehrenamt im Foccus

Bundestagsabgeordneter Matthias Miersch im Gespräch. Foto: Büro Matthias Miersch.

Gehrden. Am Samstag, 14. März, hatte die SPD Gehrden zu einer Diskussionsveranstaltung mit Matthias Miersch zum Thema Ehrenamt in den Mehrgenerationentreff eingeladen. Gemeinsam mit der Ortsvereinsvorsitzenden Sylvie Müller sowie Vertretern örtlicher Verbände, Vereine und Initiativen tauschte sich der Abgeordnete über Chancen und Herausforderungen ehrenamtlichen Engagements aus.

Dabei wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig das Ehrenamt für das gesellschaftliche Leben ist: Es bringt Menschen zusammen, kann Einsamkeit entgegenwirken und stärkt das Selbstbewusstsein der Aktiven. Die Teilnehmenden waren sich einig, dass ehrenamtliches Engagement kontinuierliche Anerkennung und aktive Unterstützung braucht. Besonders wichtig sei zudem, den Übergang vom Berufsleben in ehrenamtliche Tätigkeiten zu fördern, damit Menschen ihre Erfahrung und Fähigkeiten mit Eintritt in die Rente weiterhin einbringen können.
Matthias Miersch verwies in diesem Zusammenhang auf die Ehrenamtsmesse „Engagier dich! Gestalte mit!“ der Stadt Gehrden, die am 18. April von 11 bis 14 Uhr stattfindet, als gutes Beispiel, Interessierte für
das Ehrenamt zu gewinnen.

Im offenen Dialog berichteten die Engagierten aus ihrem Vereinsalltag, von der Nachwuchsgewinnung bis hin zu bürokratischen Hürden.
Matthias Miersch hob hervor, dass insbesondere die Politik gefordert sei, gute Rahmenbedingungen zu schaffen. „Das Ehrenamt verdient nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch spürbare Entlastungen im Alltag.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist der ‚Zukunftspakt Ehrenamt‘, der am 10. September 2025 beschlossen wurde und seit dem 1. Januar 2026 gilt“, so der Abgeordnete.
Das „Zukunftspakt Ehrenamt“ bringt konkrete Verbesserungen: Die Ehrenamtspauschale wurde von 840 auf 960 Euro und die Übungsleiterpauschale von 3.000 auf 3.300 Euro pro Jahr erhöht. Außerdem wurden Vereinsregelungen vereinfacht, etwa durch höhere Freigrenzen für Einnahmen und wirtschaftliche Tätigkeiten, sowie die Haftungsregelungen für Ehrenamtliche verbessert.
„Mir ist es wichtig, dass Ehrenamtliche weiterhin gut unterstützt werden, mit weniger Bürokratie und besseren Rahmenbedingungen. Der Austausch hat mir gezeigt, wo wir noch aktiv werden müssen, um das Ehrenamt weiter zu stärken“, betonte Miersch abschließend.