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Defizit sinkt um vier Millionen Euro - Barsinghausen kann Haushaltslage verbessern

Bürgermeister Henning Schünhof.

Barsinghausen. Der im Finanzausschuss beratene 1. Nachtragshaushalt 2026 zeigt eine insgesamt positive Entwicklung der städtischen Finanzen. Auch wenn die finanzielle Lage weiterhin angespannt bleibt, ist sie stabil – und die Handlungsfähigkeit der Kommune bleibt erhalten.

Deutliche Verbesserung im Ergebnishaushalt

Die ordentlichen Erträge können um rund 6,8 Millionen Euro auf insgesamt knapp 98,6 Millionen Euro erhöht werden. Gleichzeitig steigen die ordentlichen Aufwendungen nur moderat um rund 2,8 Millionen Euro. Dadurch verbessert sich das ordentliche Ergebnis spürbar: Das strukturelle Defizit im Ergebnishaushalt kann um knapp vier Millionen Euro gesenkt werden. Der Fehlbetrag im Jahresergebnis reduziert sich damit von ursprünglich rund 7,6 Millionen Euro auf etwa 3,6 Millionen Euro.

Entlastung auch im Finanzhaushalt

Auch im Finanzhaushalt zeigt sich eine positive Entwicklung. Der Saldo aus der laufenden Verwaltungstätigkeit verbessert sich deutlich und verringert sich auf rund minus 1,3 Millionen Euro. Zudem steigen die Einzahlungen für Investitionstätigkeiten erheblich – unter anderem durch zusätzliche Fördermittel von Land und Bund. Diese Mittel ermöglichen es, notwendige Investitionen gezielt zu priorisieren und fortzuführen.

Investitionen gesichert – Kreditrahmen bleibt bestehen

Trotz weiterhin hoher Investitionsauszahlungen bleibt die Kreditermächtigung unverändert bei 30 Millionen Euro. Der beratene Nachtragshaushalt zeigt damit, dass es gelungen ist, die finanzielle Situation spürbar zu verbessern, ohne notwendige Investitionen zu vernachlässigen. Die Kommune bleibt handlungsfähig und gut aufgestellt, um auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen verantwortungsvoll zu wirtschaften.

Bürgermeister sieht Stadt auf stabilem Kurs

Bürgermeister Henning Schünhof zeigt sich erfreut über die Entwicklung: â€žAnhand des Nachtragshaushaltes wird deutlich, dass die negativen Stimmen in Bezug auf unsere finanzielle Lage falsch liegen. Entgegen dem bundesweiten Trend der Verschlechterung der kommunalen Haushalte in 2026 konnten wir das geplante Defizit deutlich verringern.“