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Wennigsen. „Es ist Zeit, dass es losgeht“, freut sich Lars Hagedorn, Aktiver Major, bei der Generalprobe der Generalprobe am Freitagnachmittag. Währenddessen marschieren die Garden in Formation, es werden von der Artillerie Salutschüsse abgegeben, die Bataillonskapelle spielt und es wird vor dem Schützenkönig salutiert. Es ist viel los auf dem Waldsportplatz – und es ist heiß. Die vielen Zuschauer suchen sich schattige Plätzchen, um dem Treiben zuzuschauen.

Viele Vorbereitungen bis kurz vor dem Fest

„Viele Kleinigkeiten gab es zuletzt noch zu erledigen“, so Hagedorn weiter. So reichte der Strom am Festplatz nicht aus, ein Pferd musste ausgetauscht werden. „Und dann brauchten wir als Ersatz und für die vielen neuen Teilnehmer rund 60 neue Holzgewehre und 40 neue Jacken.“ So manchen Hersteller, der beim letzten Historischen Freischießen vor drei Jahren noch liefern konnte, gibt es heute nicht mehr. „Und dann geht auch bei Kleinigkeiten die Sucherei los.“

Doch die große Truppe hat viele Leute mit verschiedenen Talenten, und so findet sich laut Hagedorn immer eine Lösung. „Man muss schon etwas verrückt sein für das alles hier“, lacht er, dann geht die Generalprobe weiter.

Rekordbeteiligung beim Landsturm

Acht Züge mit fast 200 Personen nehmen an der Generalprobe der Generalprobe teil. Garde Weiß ist mit 74 Teilnehmern, Garde Grün mit 58 und Garde Gelb mit 62 Teilnehmern dabei. Hinzu kommt der Landsturm, der mit 42 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung für einen Freitag verzeichnen kann.

Vorfreude auf die Festtage

Zum Ende der Generalprobe, als endlich Schatten über dem Platz liegt, holt der Aktive Major noch einmal alle zusammen. „Das war eine tolle Generalprobe. Ihr wart super. Danke für eure tolle Arbeit, eure Zeit und euer Engagement. Nun geht es los. Holt euch an den nächsten Tagen eure Belohnung für die ganze Arbeit, wenn wir mit ganz Wennigsen ein tolles und friedliches Fest feiern.“

Am Samstag findet dann um 18 Uhr die Generalprobe auf der Hauptstraße statt. Pferde und Kutschen werden dann mit dabei sein, genauso wie viele Zuschauer am Straßenrand.