Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen sucht weiterhin dringend Wohnraum für geflüchtete Menschen. Hintergrund ist die erneute Zuweisung von Schutzsuchenden durch die Region Hannover, insbesondere von Vertriebenen aus der Ukraine. Die Kommune ruft deshalb Vermieterinnen und Vermieter dazu auf, freien Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Weitere Geflüchtete werden erwartet
Nach Angaben der Verwaltung müssen bis Ende März 2026 insgesamt 24 weitere geflüchtete Personen in Wennigsen aufgenommen werden. Zum Stichtag 1. April 2026 wird sogar mit einer Aufnahmequote von rund 40 Personen gerechnet.
Damit übersteigt der Bedarf derzeit die vorhandenen Unterkunftskapazitäten der Gemeinde deutlich. Neue Wohnungen werden daher kurzfristig benötigt.
Wohnraum erleichtert Integration
Gesucht werden Wohnungen für geflüchtete Menschen sowie für anerkannte Asylbewerber. Ein stabiles Wohnumfeld sei ein wichtiger Schritt für eine gelingende Integration. Eigene Wohnungen ermöglichen es den Menschen, schneller im Alltag anzukommen und aktiv am gesellschaftlichen Leben in Wennigsen teilzunehmen.
Gemeinde bietet verlässliche Rahmenbedingungen
Die Gemeinde betont, dass Vermieter auf verlässliche Rahmenbedingungen zählen können. In vielen Fällen wird die Miete direkt von der Kommune oder vom Jobcenter übernommen.
Oft tritt die Gemeindeverwaltung zunächst selbst als Mieter auf und fungiert damit als direkter Ansprechpartner für die Eigentümer. Zusätzlich werden die Bewohner durch Sozialarbeit begleitet, um stabile Mietverhältnisse zu unterstützen.
Vermieter können sich melden
Eigentümer mit leerstehendem oder kurzfristig verfügbarem Wohnraum können sich unverbindlich beraten lassen.
Interessierte wenden sich an die Gemeindeverwaltung Wennigsen. Ansprechpartnerin ist Frau Retzlaff vom Gebäudemanagement, erreichbar unter 05103-7007-93.

