Hannover. Die Polizei Hannover hat am Freitag, 20. März, nach umfangreichen Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen einen Tatverdächtigen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts festgenommen. Der 24-Jährige steht im Verdacht, am Samstag, 07. März, in einem Schnellrestaurant an der Georgstraße einen 18-Jährigen lebensgefährlich verletzt zu haben.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Mitte gerieten ein 18-jähriger Hannoveraner und der 24-jährige Tatverdächtige gegen 2.55 Uhr in einem Schnellrestaurant in einen Streit. Im weiteren Verlauf kam es zunächst zu einer wechselseitigen körperlichen Auseinandersetzung. Dabei setzte der 24-Jährige Pfefferspray gegen den 18-Jährigen ein. Anschließend soll der 24-Jährige mehrfach mit einem Messer auf den 18-Jährigen eingestochen haben.
Der junge Mann erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste in einem Krankenhaus notoperiert werden. Mittlerweile ist er außer Lebensgefahr.
Die Staatsanwaltschaft Hannover bewertete den Sachverhalt rechtlich als versuchten Totschlag. Im Zuge umfangreicher Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen nahmen Polizeikräfte den 24-Jährigen am Morgen des 20. März fest. Er wurde noch am selben Tag einem Haftrichter des Amtsgerichts Hannover vorgeführt, der einen Haftbefehl verkündete.
Die Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an. Um die Fahndungsmaßnahmen und Ermittlungen nicht zu gefährden, berichtete die Polizei zunächst nicht öffentlich über den Fall.

