Hemmingen. Die Stadt Hemmingen profitiert im kommenden Jahr deutlich von der Städtebauförderung von Bund und Ländern. Für die Entwicklung von Arnum-Mitte stehen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms 2026 Fördermittel in Höhe von 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.
Wie der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Matthias Miersch, mitteilt, fließen die Mittel aus dem Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Dieses unterstützt unter anderem die Entwicklung neuer Quartiere, die Umnutzung von Flächen sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung und nachhaltigen Stadtentwicklung.
„Unsere Kommunen stehen vor großen Herausforderungen – von der Belebung der Innenstädte über die Stärkung des sozialen Zusammenhalts bis hin zur Anpassung an den Klimawandel. Deshalb investieren wir auf Bundesebene gezielt in die Städtebauförderung und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die Kommunen diese Aufgaben vor Ort erfolgreich angehen können“, erklärt Matthias Miersch.
Mit der Städtebauförderung investieren Bund, Länder und Kommunen gemeinsam in die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Seit 1971 hat sich das Programm zu einem der wichtigsten Instrumente der Stadtentwicklung in Deutschland entwickelt. Im Jahr 2026 wurden die Bundesmittel erstmals auf eine Milliarde Euro erhöht. Bis zum Ende der Legislaturperiode sollen sie schrittweise weiter aufgestockt werden und bis 2029 auf rund 1,6 Milliarden Euro anwachsen. Die Städtebauförderung unterstützt Städte und Gemeinden dabei, ihre Zentren und Quartiere an gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Veränderungen anzupassen. Finanziert wird sie gemeinsam von Bund, Ländern und Kommunen.

