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HSG-Fehlstart wird von Garbsen konsequent genutzt

HSG Wennigsen/Gehrden im Rückspiel in Garbsen. Foto: Privat.

Wennigsen/Gehrden. Rund drei Wochen nach der deutlichen Heimniederlage im ersten Duell mit dem Garbsener SC II musste die HSG Wennigsen/Gehrden auch im Rückspiel in der Regionsliga Männer St. 1 beide Punkte in Garbsen lassen. Beim 27:30 (10:18) aus HSG-Sicht fiel die Entscheidung bereits vor der Pause.

Die Partie gliederte sich in zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten.  In den ersten 30 Minuten fand die HSG vorne wie hinten kaum Zugriff, lag früh zurück und ging mit einem deutlichen 10:18-Rückstand in die Kabine. Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft dann ein ganz anderes Gesicht, agierte deutlich entschlossener in der Abwehr und nutzte ihre Chancen im Angriff besser, sodass sie den zweiten Durchgang offen gestalten und phasenweise sogar die spielerische Oberhand gewinnen konnte. Der hohe Pausenrückstand erwies sich jedoch als zu große Hypothek, sodass Garbsen den Vorsprung bis zum 30:27-Endstand ins Ziel brachte.

Beste Werfer der HSG waren Gunnar Höltje mit neun Treffern, davon drei per Siebenmeter, und Jan Reinecke mit vier Toren.  Dahinter reihten sich Pierre-Marcus Keppler und Marco Schwake mit jeweils drei Toren ein. Malte Siering und Kai-Steffen Reinecke trafen jeweils zweimal, Michael Körfer, Tim Hartmann, Daniel Döbel und Jan-Philipp Jeinsen steuerten je einen Treffer bei. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit nach der Pause und der Kampfgeist trotz der angespannten Personalsituation stimmten das HSG-Lager für die kommenden Aufgaben zuversichtlich.

In zwei Wochen steht für die HSG Wennigsen/Gehrden das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann gastiert die Mannschaft bei der TSG Emmerthal und will dort an die starke zweite Halbzeit aus Garbsen anknüpfen – idealerweise diesmal über die komplette Spieldistanz.