Springe. Die Niedersächsische Ministerin für Inneres und Sport Daniela Behrens hat auf Einladung des Landtagsabgeordneten Brian Baatzsch die Feuerwehren der Stadt Springe besucht. Im Rahmen eines rund zweistündigen Aufenthalts informierte sie sich vor Ort umfassend über die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte sowie über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Themen der Feuerwehr.
Zu Beginn des Besuchs führten Stadtbrandmeister Andreas Meyer, Ortsbrandmeister Florian Doege sowie deren Stellvertreter die Ministerin bei einem Rundgang über das Gelände und durch das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Springe. Begleitet wurde die Ministerin vom Landtagsabgeordneten Brian Baatzsch, der sie im Rahmen ihrer Besuche bei den Feuerwehren in Wennigsen und Springe begleitete. Ebenfalls an dem Termin nahm als Gast der Ortsbeauftragte des THW Springe, Dirk Werz, teil.
Im Anschluss fand ein intensiver und offener Austausch mit den Ortsbrandmeistern der Ortsfeuerwehren sowie den Funktionsträgern der Stadtfeuerwehr statt. Dabei wurden zahlreiche aktuelle Themen, Sorgen und Herausforderungen der Feuerwehren angesprochen.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs war die Planung standardisierter Feuerwehrhäuser und Feuerwehrfahrzeuge. Dieses Konzept wird von den Feuerwehren der Stadt Springe ausdrücklich begrüßt, da Planungs- und Bauprozesse beschleunigt sowie Kosten reduziert werden können.
Ein weiteres wichtiges Thema war die zunehmende Schwierigkeit, ehrenamtliche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren während der Arbeitszeit für Einsätze freigestellt zu bekommen. Die Feuerwehrführung machte deutlich, dass diese Entwicklung die Einsatzbereitschaft zunehmend erschwert. Innenministerin Daniela Behrens zeigte Verständnis für diese Problematik und bot auch hierbei ihre persönliche Unterstützung an, wenn in konkreten Fällen Hilfe erforderlich sein sollte. Gleichzeitig berichtete sie über das Engagement der Niedersächsischen Landesregierung, Unternehmen für die Bedeutung des Ehrenamts zu sensibilisieren und Betriebe hervorzuheben, die ihre Mitarbeitenden für Feuerwehreinsätze freistellen und damit einen wichtigen Beitrag zum Bevölkerungsschutz leisten.
Darüber hinaus betonte die Ministerin die herausragende Bedeutung der Feuerwehren für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Niedersachsen. Ebenso hob sie die wichtige Nachwuchsarbeit hervor, die eine unverzichtbare Grundlage für die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehren darstellt.
Der Austausch wurde von allen Beteiligten als ausgesprochen konstruktiv und wertschätzend empfunden. Ministerin Behrens machte deutlich, dass sie die Anliegen der Feuerwehren ernst nimmt und bot an, bei Problemen oder konkreten Anliegen, bei denen Unterstützung möglich ist, direkt zu helfen. Die Feuerwehrführung könne sich jederzeit an sie beziehungsweise ihr Ministerium wenden.
Zum Abschluss bedankte sich Stadtbrandmeister Andreas Meyer bei der Ministerin für ihren Besuch sowie für das offene und vertrauensvolle Gespräch. Besonders freute er sich darüber, dass sich die für den Brand- und Katastrophenschutz zuständige Ministerin persönlich Zeit genommen hat, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit, den Herausforderungen und den Anliegen der ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu machen.

