Barsinghausen. Die gemeinnützige Labora wird die Jugendwerkstatt Barsinghausen zum 31. Juli 2026 schließen. Wie die Geschäftsführung mitteilt, sei dieser Schritt nach sorgfältiger Prüfung der rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen unausweichlich geworden.
Keine tragfähige Lösung gefunden
In den vergangenen Monaten hatten Labora, die Stadt Barsinghausen und die NBank, das Förderinstitut des Landes Niedersachsen, nach eigenen Angaben intensiv daran gearbeitet, eine Lösung für den Erhalt der Jugendwerkstatt zu finden. Trotz des gemeinsamen Engagements sei eine Fortführung unter der vorgesehenen Förderstruktur jedoch nicht möglich.
Dank an alle Beteiligten
Die Geschäftsführung dankt allen Beteiligten, die sich für den Erhalt der Jugendwerkstatt eingesetzt haben. „Durch unsere jahrelange Arbeit für junge Menschen in und um Barsinghausen ist es uns ein besonderes Anliegen, diese Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Die Schließung der Jugendwerkstatt entbindet uns daher nicht von der Verantwortung, für die Jugendlichen da zu sein“, erklärt Geschäftsführerin Daniela Möhlenbrock.
Neues Angebot soll entwickelt werden
Auch nach der Schließung der Jugendwerkstatt will Labora nach eigenen Angaben das Engagement für junge Menschen in Barsinghausen fortsetzen. Geplant sei ein weiterer Austausch mit allen beteiligten Akteuren, um ein neues, passgenaues Projekt für Jugendliche in Barsinghausen zu entwickeln.

