Wennigsen. Für den Neubau einer Mensa an der KGS Wennigsen sind Eingriffe in den bestehenden Gehölzbestand vorgesehen. Eine überarbeitete Planung soll die Zahl der Baumfällungen deutlich reduzieren und den Eingriff in die Außenanlagen so gering wie möglich halten.
Überarbeitete Planung nach Kritik an ursprünglichem Entwurf
Bereits im vergangenen Jahr hatte die Verwaltung eine Planung für neue Abfallstandplätze vorgelegt, die die Fällung von zehn Bäumen und sieben Sträuchern vorgesehen hätte. Diese Planung wurde im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Tourismus sowie bei einem Ortstermin als nicht angemessen bewertet. Das beauftragte Planungsbüro wurde daraufhin aufgefordert, eine Alternativlösung mit weniger Eingriffen zu entwickeln.
Neue Lösung für Abfallentsorgung reduziert Eingriffe
Die nun vorliegende Alternativplanung sieht weiterhin einen zentralen Standort für die Abfallentsorgung vor, um kurze Wege für Schule, Mensa und Entsorgungsbetriebe zu gewährleisten. Allerdings wird die Anlage aufgeteilt:
Eine kleinere Mülleinhausung bleibt am ursprünglichen Standort für Küchen- und Bioabfälle. Weitere Tonnen für Papier, Verpackungen und Restmüll sollen in kleineren Boxen in Reihe aufgestellt werden, ohne dass hierfür Bäume gefällt werden müssen.
Geplante Baumfällungen und Strauchentnahmen
Durch die Umplanung kann der Großteil des vorhandenen Gehölzbestandes erhalten bleiben. Dennoch sind Eingriffe weiterhin notwendig. Beantragt ist die Fällung von drei Buchen, eines Haselnussstrauchs sowie die Entfernung von etwa 14 Quadratmetern Strauchfläche.
Ausgleichsmaßnahmen auf dem Schulgelände vorgesehen
Als Kompensation für die verbleibenden Eingriffe sollen Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen auf dem Flurstück der KGS durchgeführt werden. Details zu Art und Umfang der Maßnahmen sollen im weiteren Verfahren konkretisiert werden.
Am 29. Januar wird das Thema im Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Energie, Landwirtschaft und Tourismus besprochen und am 4. Februar im Ortsrat Wennigsen.

