Anzeige
Anzeige

‚Omas gegen Rechts‘ erinnern in Barsinghausen an Bücherverbrennung von 1933

Quelle: ‚Omas gegen Rechts‘ Barsinghausen.

Barsinghausen. Mit einer Aktion während der Marktzeit am 9. Mai haben die ‚Omas gegen Rechts‘ Barsinghausen an die Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten erinnert, die am 10. Mai 1933 stattfanden.

Für Interessierte lagen Bücher von Autorinnen und Autoren aus, deren Werke damals verbrannt wurden. Zudem informierte die Initiative über die betroffenen Schriftsteller und deren Schicksale.

Die Aktion sollte jedoch nicht nur an die historischen Ereignisse erinnern. Die Gruppe verwies auch auf aktuelle Debatten um Meinungsfreiheit und kulturelle Vielfalt. Nach Ansicht der ‚Omas gegen Rechts‘ dürfe es niemals wieder dazu kommen, unterschiedliche Meinungen oder kulturelle Positionen auszugrenzen. Unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt“ setzten sie ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für Meinungsvielfalt.

Die Initiative trifft sich jeweils am zweiten Donnerstag im Monat um 16 Uhr im Stadtteiltreff in der Goethestraße 10 in Barsinghausen. Neue Interessentinnen sind willkommen. Eine Anmeldung ist per E-Mail an ogr-barsinghausen@posteo.de möglich.