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Sicherer Schulweg: Stadt Barsinghausen installiert Fahrbahnschwellen vor dem Schulzentrum Am Spalterhals

Foto: Heidrun Bartz.

Barsinghausen. Um die Verkehrssicherheit im Bereich des Schulzentrums Am Spalterhals zu erhöhen, hat die Stadt Barsinghausen während der Sommerferien Fahrbahnschwellen auf der Straße „Am Spalterhals“ anbringen lassen.

Die 8 cm hohen Schwellen dienen der Geschwindigkeitsreduzierung des fließenden Verkehrs. Dabei wurde darauf geachtet, dass die Schwellen jeweils einen Meter Abstand zum Fahrbahnrand einhalten, um den Fahrkomfort für Radfahrende nicht zu beeinträchtigen. Die Installation erfolgte in beiden Fahrtrichtungen, jeweils vor den Einmündungen "In den Schütten" und "Obere Mark", um potenzielle Gefahrenpunkte in diesen Bereichen gezielt zu entschärfen. 

Die Lage des Schulzentrums in einem Wohngebiet ermöglichte zudem die Ausweitung der bereits in den umliegenden Straßen geltenden Tempo 30-Zone auf die Straße Am Spalterhals. Somit gilt nun ganztägig und ohne zeitliche Beschränkung eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Diese Maßnahme trägt nicht nur zum Schutz der Schülerinnen und Schüler bei, sondern erhöht auch die Sicherheit für Anwohnende, Besuchende des Gebiets sowie Gäste der regelmäßig im Schulzentrum stattfindenden Veranstaltungen. 

ADFC begrüßt die Maßnahme

„Jahrelange Bemühungen der Schulen und des ADFCs, den Schulweg für die Schüler des Schulzentrums in Kirchdorf sicherer zu machen, haben jetzt endlich zur Umsetzung einer auch von uns geforderten Maßnahme zur Geschwindigkeitsreduzierung auf der Straße „Am Spalterhals“ geführt“, erklärt Heidrun Bartz vom ADFC Barsinghausen.

Die Elterntaxen würden nun ausgebremst und die Schüler, die in großer Zahl zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus der Straße „In den Schütten“ kommend die Straße queren müssen, könnten nun sicherer die Schule erreichen, da auch die Zufahrt zum Schulgelände in Höhe der „Oberen Mark“ zwischen den Aufpflasterungen liegt. „Die aus dem Radverkehrskonzept umgesetzte Führung des Radverkehrs auf der Straße und Einrichtung einer Fahrradstraße hatten sich wegen des starken Verkehrs nach Einschätzung der Schulen und Elternvertreter nicht bewährt, ein früher benutzungspflichtiger Radweg wurde neu asphaltiert und ist teilweise wieder benutzungspflichtig, Geschwindigkeitsgebote installiert, Halteverbote festgesetzt: Leider hatten diese Maßnahmen keine ausreichende Wirkung, um den Schulweg sicherer zu machen. Daher sind wir sehr erfreut über die nun umgesetzte verkehrsberuhigende Baumaßnahme“, so Bartz abschließend.