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Spatenstich für die digitale Zukunft: Glasfaserausbau in der Kernstadt beginnt

Startschuss für schnelles Internet in Barsinghausens Zentrum: Hartwig Bode (v.l.), Abteilungsleiter Planung und Bau bei Avacon Connect, Bürgermeister Henning Schünhof, Rajeh Romhein (Tiefbauamt Barsinghausen), Andreas Niehaus, Vertriebsleiter bei Avacon Connect und Wirtschaftsförderer Timo Muchow.

Barsinghausen. Mit einem symbolischen Spatenstich haben Avacon Connect und die Stadt Barsinghausen an der Deisterstraße den offiziellen Start des Glasfaserausbaus in der Kernstadt eingeläutet. Nachdem die Ortsteile bereits erfolgreich erschlossen wurden, folgt nun die Innenstadt. Der Ausbau beginnt in einem ersten Teilgebiet und wird anschließend in insgesamt vier Bauabschnitten fortgeführt.

Mehr als 6.500 Haushalte und Betriebe sowie rund 14.000 Einwohner sollen künftig von einer leistungsfähigen und zukunftssicheren Breitbandversorgung profitieren.

Ausbau in vier Bauabschnitten

Sobald es die Witterung zulässt, starten die Tiefbauarbeiten am nächsten Montag. Mit der Ausführung wurde die B2Projects GmbH & Co. KG beauftragt. Insgesamt entstehen rund 52 Kilometer neue Trassen sowie über 1.200 Hausanschlüsse.

Um das Projekt möglichst zügig umzusetzen, erfolgen Trassenbau und Hausanschlüsse parallel, erklärt Hartwig Bode, Abteilungsleiter Planung und Bau bei Avacon Connect. Sobald einzelne Bauabschnitte fertiggestellt und technisch aktiviert sind, können die ersten Kunden voraussichtlich ab Juli/August 2026 ans Netz gehen. Die vollständige Inbetriebnahme aller Anschlüsse ist bis August/September 2027 geplant.

Bedeutung für Stadt und Bürger

„Barsinghausen macht jetzt den Sprung in die digitale Zukunft“, betont Andreas Niehaus, Vertriebsleiter bei Avacon Connect. Die starke Unterstützung aus der Bevölkerung zeige, wie wichtig eine zuverlässige Glasfaserinfrastruktur vor Ort sei.

Auch Bürgermeister Henning Schünhof unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Glasfaser erleichtert den Alltag, stärkt berufliche Chancen, unterstützt moderne Dienstleistungen und verbessert die Lebensqualität aller Generationen. Alle städtischen Liegenschaften sollen nun schnellstmöglich an Glasfaser angeschlossen werden, um den bestehenden Ratsbeschluss zu erfüllen.

Wirtschaftsförderer Timo Muchow zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Das ist ein gutes Signal für die Wirtschaft in der Innenstadt, die auf schnelles Internet angewiesen ist. Doch auch für Anwohner, die im Homeoffice arbeiten, sind das gute Nachrichten.“

Kostenfreier Hausanschluss weiterhin möglich

Während der gesamten Ausbauphase bleibt es möglich, einen Internet- und Telefonvertrag abzuschließen und sich damit einen kostenfreien Hausanschluss zu sichern. Besonders bislang Unentschlossene können so noch von attraktiven Konditionen profitieren. Für Fragen steht der Kundenservice von Avacon Connect zur Verfügung.

Bau-Infoabend im Zechensaal

Zusätzlich lädt Avacon Connect zu einem Bau-Infoabend ein:

Mittwoch, 11. März, 18 Uhr
Zechensaal Barsinghausen

Dort erhalten Bürger Informationen zum Bauablauf, zu technischen Details sowie zu Tarifoptionen. Weitere Auskünfte gibt es online sowie über die kostenfreie Service-Hotline 0800-80 80 570.

Verzögerter Start – nun soll der Ausbau zügig vorangehen

Bereits im Februar 2024 hatte Avacon Connect angekündigt, mit dem Glasfaserausbau zu beginnen. Allerdings kam es anschließend zu Verzögerungen. Andreas Niehaus erklärt, dass die angestrebte Quote von 40 Prozent in Barsinghausen zunächst nicht erreicht wurde. Gleichzeitig stiegen die Baukosten weiter an, sodass das Projekt aus wirtschaftlichen Gründen neu geplant werden musste. „Wir wollten den Standort trotzdem ausbauen und haben daher mehr Zeit in die Planung und Kostenrechnung investiert und Synergien vor Ort genutzt“, so Niehaus. Im Oktober 2025 konnte dann ein Baustart für Februar 2026 genannt werden.

Schon früh in der Planungsphase wurden bei laufenden Straßenbauarbeiten Leerrohre mitverlegt, unter anderem im Bereich des Cityrings. Damit soll verhindert werden, dass frisch sanierte Straßen erneut geöffnet werden müssen. Laut der ausführenden Baufirma werden die geöffneten Stellen für die Hausanschlüsse zunächst provisorisch verschlossen und zeitnah endgültig asphaltiert.