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SportCourt in Pattensen: Kick-off für neues Sport- und Freizeitangebot

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Pattensen. Mit einer öffentlichen Kick-off-Veranstaltung hat die Stadt Pattensen am Freitag, 28. August 2026, den SparkassenSportCourt und die weiteren Planungen für das neue Sport- und Freizeitangebot vorgestellt. Von 12 bis 15 Uhr stand das Restaurant „zeitlos“ ganz im Zeichen des Projekts. Livemusik und ein Angebot für das leibliche Wohl sorgten für den passenden Rahmen.

Mehr als 5.000 Quadratmeter für Sport und Begegnung

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, was auf dem Gelände in den kommenden Monaten entstehen soll. Der SportCourt ist als moderner, frei zugänglicher Sport- und Begegnungsort konzipiert. Er soll Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und mit verschiedenen Interessen zusammenbringen.

Auf einer Fläche von mehr als 5.000 Quadratmetern sind verschiedene Bewegungs- und Freizeitangebote vorgesehen. Geplant sind unter anderem ein Multifunktionsfeld, ein 3x3-Basketballfeld, ein Calisthenics-Parcours mit Slackline sowie ein BMX- und Skate-Rundkurs.

Sportangebot ohne Vereinsgrenzen

Während des Kick-offs konnten sich Besucherinnen und Besucher über die Idee hinter dem Projekt, die geplanten Angebote und die weiteren Schritte informieren. Gleichzeitig sollte die Veranstaltung bereits einen Eindruck davon vermitteln, was den künftigen SportCourt auszeichnen soll: Bewegung ohne große Hürden, Begegnung jenseits von Vereinsgrenzen und ein Ort, an dem unterschiedliche Generationen und Interessen zusammenkommen.

Der „SpaSpoCo“, wie der SportCourt kurz genannt wird, soll damit das bestehende Sportangebot in Pattensen ergänzen. An der Rudolf-Harbig-Straße befinden sich bereits Sportangebote des TSV Pattensen, des Tennisvereins und des Motoballclubs. Der neue SportCourt soll dagegen bewusst offen und vereinsunabhängig gestaltet werden.

EU-Förderung über die Zukunftsregion

Eine besondere Rolle spielt die Förderung im Rahmen der „Zukunftsregion Hannover-Hildesheim“. Das EU-geförderte Programm unterstützt Projekte unter anderem in den Handlungsfeldern „Regionale Innovationsfähigkeit“ sowie „Kultur und Freizeit“ und fördert die regionale Vernetzung.

Der SportCourt gehört zu den Projekten der Zukunftsregion und ist für einen Projektzeitraum von 2026 bis 2028 vorgesehen.

Cordula Drautz, Dezernentin für Finanzen und EU-Angelegenheiten der Region Hannover, sieht deshalb auch eine Bedeutung über Pattensen hinaus. Der Multisportcourt könne zeigen, wie EU-Förderung konkret vor Ort wirke und die soziale Infrastruktur im ländlichen Raum stärken. Aus einem lokalen Projekt könne ein regionaler Impuls entstehen.

Neuer Treffpunkt für Pattensen

Auch Bürgermeisterin Ramona Schumann verbindet mit dem Projekt die Perspektive auf einen neuen Treffpunkt für die Stadt. Hinter dem SportCourt stecke mehr als die Schaffung zusätzlicher Sportflächen.

Die Anlage soll Sport und Freizeit unkompliziert zugänglich machen und gleichzeitig einen Ort schaffen, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam aktiv werden oder einfach Zeit miteinander verbringen können.

Baubeginn für Frühjahr 2027 geplant

Mit der Kick-off-Veranstaltung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts erfolgt. Nach aktuellem Planungsstand soll der Bau des SportCourts im Frühjahr 2027 beginnen.