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Stadt Springe legt Grundstein für neues Feuerwehrhaus Eldagsen

Gründungsstein und Zeitkapsel: v.l.n.r. Bürgermeister Christian Springfeld, Stadtbrandmeister Andreas Meyer, Ortsbürgermeister Karl-Heinrich Rohlf, stellvertretender Ortsbrandmeister Matthias Dziubek und Ortsbrandmeister Christoffer Arndt präsentieren den „Gründungsstein“ und die Zeitkapsel, die im Fundament des Steins versenkt wird. Quelle: Stadt Springe.

Springe. Mit der feierlichen Grundsteinlegung am 13. Mai 2026 hat die Stadt Springe einen weiteren Meilenstein beim Neubau des Feuerwehrhauses Eldagsen erreicht. An der Klosterstraße 11 entsteht ein modernes Feuerwehrgerätehaus, das die Einsatzfähigkeit der Ortsfeuerwehr Eldagsen für die kommenden Jahrzehnte sichern wird.

Bürgermeister Christian Springfeld freut sich: „Dieses Feuerwehrhaus ist ein echter Meilenstein. Es zeigt in Stein gemeißelt und in Beton gegossen, welchen Stellenwert die Freiwillige Feuerwehr für Rat und Verwaltung in Springe hat. Hier werden nicht nur Millionen in den Brandschutz investiert, sondern auch in die Wertschätzung für die Menschen, die in ihrer Freizeit Bergen, Retten, Löschen und schützen.“

Bereits 2014 begannen die ersten Überlegungen und Abstimmungen für den Neubau. Nach Jahren kontinuierlicher Planungsarbeit fasste der Rat der Stadt Springe 2023 den Beschluss zur Genehmigungsplanung und zur Durchführung aller Leistungsphasen. Im Oktober 2025 erfolgte der Baubeginn, im November 2025 der offizielle Spatenstich.

Auf einem rund 9.100 Quadratmeter großen Grundstück entsteht ein Gebäude mit einer Grundfläche von etwa 1.334 Quadratmetern. Das neue Feuerwehrhaus bietet Platz für fünf Fahrzeuge in Stellplatzgröße 3.

Im Erdgeschoss werden Sozial- und Funktionsräume untergebracht – darunter Besprechungsraum, Funkraum und Umkleiden sowie Werkstatt- und Lagerbereiche. Das Obergeschoss beherbergt einen Schulungsraum, einen eigenen Raum für die Jugendfeuerwehr, drei Büroräume und eine Küche.

Besonderer Wert wurde auf Barrierefreiheit gelegt: Das Gebäude erhält einen Aufzug sowie ein barrierefreies WC. Ein Waschplatz im Außenbereich hinter dem Werkstatt- und Lagerbereich komplettiert die Ausstattung.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 7,45 Millionen Euro. Der Rohbau soll bis Juli 2026 fertiggestellt sein, die Gesamtfertigstellung ist für August 2027 vorgesehen. Das Projekt liegt aktuell im Zeit- und Kostenrahmen.

Zahlreiche Gewerke wurden bereits erfolgreich vergeben, darunter Erd- und Rohbauarbeiten, Elektroarbeiten, Sicherheitstechnik sowie die komplette technische Gebäudeausrüstung mit Heizung, Lüftung und Sanitäranlagen.

Die Projektleitung liegt beim Fachdienst 65 der Stadt Springe. Für die Architektur ist das Büro Nasarek verantwortlich, die Technische Gebäudeausrüstung (TGA)-Planung übernimmt das Büro TAGED, die Elektro-Fachplanung das Büro Jödicke und die Freianlagenplanung das Büro Bergmann.