Gehrden. Mit einem arbeitsreichen Start ins neue Jahr ist die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden in das Jahr 2026 gestartet. Innerhalb von rund zwölf Stunden mussten die Einsatzkräfte am Neujahrstag gleich fünfmal ausrücken. Bereits in der Nacht begann die Einsatzserie, ab dem Vormittag sorgte ein kräftiger Sturm für mehrere Gefahrenlagen im Stadtgebiet.
Gegen 1.44 Uhr brannte an einer Bushaltestelle in der Nordstraße ein Mülleimer. Das Feuer, vermutlich ausgelöst durch einen Silvesterböller, konnte von der Feuerwehr mit dem Schnellangriff rasch gelöscht werden. Nennenswerte Schäden entstanden dabei weder am Mülleimer noch an der Haltestelle.
Ab den späten Vormittagsstunden rückten die Einsatzkräfte mehrfach zu Sturmschäden aus. In der Nordstraße hatten sich auf dem Dach eines Supermarktes größere Blechteile gelöst und drohten auf die Zufahrt zu stürzen. Über die Drehleiter sicherten Feuerwehrleute die Bauteile in luftiger Höhe. Nur wenige Minuten später mussten in der Langefeldstraße und in der Hornstraße umgestürzte Bauzäune von Gehwegen und Fahrbahnen entfernt werden, die durch heftige Windböen umgeweht worden waren.
Der aufwendigste Einsatz folgte am frühen Nachmittag in der Gartenstraße. An einem Geschäftshaus hatten sich Blechverkleidungen am Giebel gelöst und stellten eine akute Gefahr für Passanten und den Verkehr dar. Aus dem Korb der Drehleiter trennten die Einsatzkräfte die Bleche ab, seilten sie kontrolliert zu Boden und beseitigten so die Gefahrenstelle vollständig. Während der Arbeiten musste die Straße gesperrt werden, was auch Auswirkungen auf den Busverkehr hatte.
Insgesamt waren am Neujahrstag fünf Fahrzeuge und rund 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gehrden im Einsatz.
Bereits am Vortag, 31. Dezember, war die Feuerwehr gefordert: Eine großflächige Ölspur im Bereich Schulstraße/Am Castrum machte den Einsatz von speziellem Ölbindemittel auf einer Strecke von rund 250 Metern notwendig. Als Verursacher konnte ein Winterdienstfahrzeug ermittelt werden.

