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Überraschender Aufstieg der Schachvereinigung Calenberg

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Gehrden/Ronnenberg. Hätte das jemand vor Saisonbeginn gesagt, hätte er wohl nur ein müdes Lächeln geerntet. Im Gegenteil: bei vier Absteigern von zehn Vereinen ging es von Anfang an vor allem nur darum wie ein Eichhörnchen Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.

Alleine fünf von neun Parteien endeten 4:4 Unentschieden, eine ging gegen die 2. Mannschaft vom SV Laatzen knapp verloren und erst am Sonntag im letzten Kampf gelang ein hoher 6,5 :1,5 Sieg gegen Absteiger Lehrte 5. Drei Vereine lagen zum Schluss mit 11:7 Mannschaftspunkten gleichauf hinter der 1. Mannschaft des Schachklubs Anderten, die mit 16:2 Punkten überlegen Meister wurden. Über den zweiten Aufsteiger mussten die Brettpunkte entscheiden und hier hatten die Calenberger mit 39,5 Punkten knapp die Nase vorn.

Hans-Joachim Reimann und Mannschaftsführerin Claudia Dismer, die beide alle 9 Partien bestritten, holten 6 bzw. 5 Punkte und waren die besten „Eichhörnchen“. Ebenfalls gut mit 2 Siegen aus 2 Partien schnitten Neuzugang Nabil Chbib und Steffen Kindermann aus der 2. Mannschaft ab.

Die 2. Mannschaft in der Kreisliga West beklagte häufig Ausfälle und belegte trotz eines 5:3 Sieges am Sonntag gegen Ricklingen 3 unter 8 Vereinen mit 6:10 Punkten nur den 5. Platz und muss leider absteigen. Neuzugang Viktor Tyschenko aus der Ukraine und Florian Lührs waren die einzigen Spieler, die mit 4,5 bzw. 4 Punkten positiv punkteten.

Der Ausblick für die kommende Saison kann für die 1. Mannschaft nur Klassenerhalt lauten und für die 2. Mannschaft der Wiederaufstieg. Das müsste gelingen, denn mit Nabil Chbib und Michael Muth komplettieren 2 gute Spieler den Kader der Schachvereinigung Calenberg.