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Umfrage zur Benennung eines Olivia-Jones-Platzes in Springe startet

Platz ohne Namen. Quelle: Stadt Springe, mit Hilfe von KI erstellt.

Springe. Die Stadt Springe startet am 16. Juni die öffentliche Umfrage zur möglichen Benennung des bisher namenslosen Platzes neben dem Alten Rathaus nach der Entertainerin und Aktivistin Olivia Jones. Bürger sind eingeladen, ihre Meinung zu diesem Vorschlag einzubringen und sich an der Diskussion über die Würdigung dieser Persönlichkeit im öffentlichen Raum zu beteiligen.

Mit der Umfrage soll ein möglichst breites Meinungsbild der Bevölkerung eingeholt werden. Dies geschieht auf expliziten Wunsch des Ortsbürgermeisters Uwe Lampe. Die Teilnahme an der Umfrage ist bis zum 12. Juli möglich. Das Ergebnis der Umfrage stellt die Stadt Springe nach Auswertung dem Ortsrat als Grundlage für eine Diskussion und anschließende Abstimmung über die Umbenennung in der Ortsratssitzung am 26. August zur Verfügung.

Bürgermeister Christian Springfeld, das Stadtmarketing und die städtische Gleichstellungsbeauftragte Stefanie Hoffmann betonen: „Gerne kommen wir dem Wunsch nach, ein Meinungsbild zu unserem Vorschlag einzuholen. Unabhängig vom Ergebnis brennen wir unverändert dafür, dieses starke Zeichen zu setzen und den Platz neben dem Alten Rathaus in der Kernstadt in Olivia-Jones-Platz umzubenennen. Wir freuen uns daher über eine rege Teilnahme an der Umfrage und hoffen auf ein klares Votum für den Olivia-Jones-Platz und damit für Toleranz und Vielfalt in Springe.“

Olivia Jones zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten Deutschlands und engagiert sich seit vielen Jahren für Toleranz, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die vorgeschlagene Platzbenennung soll Anlass sein, über die Bedeutung dieser Werte für die Stadtgemeinschaft ins Gespräch zu kommen.

Zum Hintergrund: So läuft die Teilnahme über die BUND ID:

Die Anmeldung mit der BundID erfolgt über ein zentrales Benutzerkonto des Bundes, mit dem Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Online-Dienste von Behörden nutzen können.

„Das ist einfacher, als man denkt. Personalausweis hinten ans Handy halten, PIN eingeben, fertig!" betont Bürgermeister Christian Springfeld. Wenn man noch keine PIN hat, sei die schnell online beantragt. Er ergänzt: "Das Einrichten des bundID-Kontos und das Installieren der App ist auch nicht komplexer als man es vom Online-Shopping kennt."

Der Zweck der BundID-Anmeldung ist, sicherzustellen, dass jede berechtigte Person nur einmal abstimmt und dass die Teilnahme einer bestimmten Zielgruppe (z. B. Einwohnerinnen und Einwohner einer Kommune) zugeordnet werden kann.

Neben der Möglichkeit, über die BUND ID teilzunehmen, wird es zum Start der Umfrage einen Stand am Alten Rathaus geben, an dem in Papierform abgestimmt werden kann.

Dieser findet am 16. Juni zwischen 14 und 17 Uhr statt. Zur Teilnahme ist auch hier der Personalausweis zur Verifizierung notwendig.

Wer an diesem Tag nicht vorbeikommen kann, hat an folgenden weiteren Terminen die Möglichkeit, im Gleichstellungsbüro im Alten Rathaus, Zimmer 3, teilzunehmen:

23.06. zwischen 9 und 13 Uhr

30.06. zwischen 9 und 11 Uhr

09.07. zwischen 9 und 13 Uhr

Weitere Informationen sowie die Umfrage selbst sind unter www.springe.de/umfrage verfügbar.