Springe. Seit Jahresende treten vermehrt Straßenbeleuchtungsstörungen im Springer Stadtgebiet auf. Ursächlich ist einerseits das Lebensalter des Straßenbeleuchtungskabelnetzes in Verbindung mit dem langanhaltenden Frost und anschließendem Tauwetter. Insbesondere an den sogenannten Verbindungsmuffen (Kabelverbindungen) tritt durch Alterung und poröse Stellen Wasser ein und führt zu Kurzschlussschäden.
Die Verantwortung für das Beleuchtungsnetz ist vertraglich an einen Rahmenvertragspartner, die enercity AG übertragen. Das als Nachunternehmer eingesetzte Tiefbauunternehmen hat die Zusammenarbeit zum Ende des Jahres personalbedingt gekündigt. Damit können Störungen, die Tiefbauarbeiten erfordern, derzeit nur eingeschränkt mit eigenem Personal vom Vertragspartner behoben werden.
Dies betrifft auch weitere Kommunen in der Region Hannover, erklärt die Springer Stadtverwaltung. Die enercity AG ist bemüht schnellstmöglich einen neuen leistungsfähigen und zuverlässigen Nachunternehmer für die Störungsbeseitigung zu finden und die Ausfälle in Springe zu beheben. Ein solches Vergabeverfahren benötigt aber Zeit, weshalb die Stadtverwaltung um Verständnis bittet.

