Laatzen. Einmal im Jahr, traditionell am letzten Sonnabend im August, machen sich Christen aus Laatzen auf den Weg nach Lamspringe im südlichen Landkreis Hildesheim. Knapp 50 Kilometer legen die Teilnehmer dabei zu Fuß zurück. Auch in diesem Jahr stellte sich eine Gruppe der besonderen Herausforderung.
Start mitten in der Nacht
Am 29. August hieß es für die zehn Frauen und Männer früh aufzustehen. Bereits um 2.30 Uhr starteten die Pilger in Heisede. Über Ruthe und Giften führte der Weg zunächst an Rössing vorbei. Gegen 5.30 Uhr erreichte die Gruppe ihr erstes Ziel: die Pfarrgemeinde Heilige Familie in Kloster Escherde. Nach einer kurzen Pause und einer Andacht in der Kirche ging es gegen 6 Uhr weiter. Der Pilgerweg führte die Teilnehmer dabei den Hildesheimer Berg hinauf.
Stärkung nach der Hälfte der Strecke
Bei strahlendem Sonnenschein erreichte die Gruppe gegen 9 Uhr das Pfarrheim in Diekholzen. Nach etwa der Hälfte der Strecke konnten sich die Pilger dort mit heißem Kaffee, Brötchen und einem kleinen Buffet stärken. Anschließend führte der Weg südlich von Diekholzen weiter bergauf. Bis zur Hammersteinhütte galt es einen steilen Anstieg zu bewältigen. Dort angekommen, sangen die Pilger gemeinsam ein Lied und trugen Fürbitten vor.
Ziel Lamspringe erreicht
Über Petze und Sehlem ging es anschließend weiter nach Lamspringe. Dort fand in der Pfarrkirche St. Hadrian und Dionysius zum Abschluss der Pilgertour eine Festmesse statt.
Auch Radfahrer machen sich auf den Weg
Parallel zu den Fußpilgern hatte sich auch eine Gruppe von Radfahrern auf den Weg nach Lamspringe gemacht. Beim Kuchenbuffet trafen schließlich beide Gruppen aufeinander. Für die Fußpilger ging es anschließend mit dem Pfarrbus zurück nach Laatzen. Die Radfahrer luden ihre Fahrräder in die Bahn und traten auf diese Weise die Rückfahrt nach Laatzen an.

