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Wennigser Mark: Rat beschließt Nutzung für Polizeischul-Gelände

Wennigsen. Die Gemeinde Wennigsen treibt die Entwicklung eines zentralen Areals weiter voran: Der Rat hat in seiner letzten Sitzung die 4. Änderung des Bebauungsplans Nr. 1A für die Ortschaft Wennigser Mark beschlossen. Ziel ist es, das Gelände der ehemaligen Polizeischule neu zu nutzen und zusätzlichen Wohnraum zu schaffen.

Mit dem sogenannten Aufstellungsbeschluss wurde ein wichtiger Schritt für die zukünftige Nutzung des Areals am südöstlichen Ortsrand eingeleitet. Die Planung erfolgt als „Bebauungsplan der Innenentwicklung“ im beschleunigten Verfahren. Damit verzichtet die Gemeinde auf eine umfangreiche Umweltprüfung und kann das Verfahren zügiger vorantreiben.

Fokus auf Nachverdichtung und Wohnraum

Im Mittelpunkt der Planung steht die Wiedernutzbarmachung des ehemaligen Polizeischulgeländes. Die Gemeinde verfolgt das Ziel, innerhalb bestehender Siedlungsstrukturen neuen Wohnraum zu schaffen und damit den steigenden Bedarf zu decken. Dieses Vorgehen gilt als wichtiger Baustein einer nachhaltigen Ortsentwicklung, da vorhandene Flächen effizient genutzt werden, ohne neue Baugebiete im Außenbereich auszuweisen.

Klar abgegrenztes Planungsgebiet

Das betroffene Gebiet liegt am südöstlichen Rand der Ortschaft Wennigser Mark. Es wird im Norden durch die Egestorfer Straße (L 391), im Osten durch die Bebauung am Tannenweg, im Süden durch den Weg „Zum Waldfriedhof“ sowie im Westen durch die Bebauung am Suerser Weg und am Oberen Waldweg sowie angrenzende Grünflächen begrenzt.

Beschleunigtes Verfahren

Die Änderung des Bebauungsplans wird nach § 13a Baugesetzbuch durchgeführt. Dieses Verfahren ist speziell für innerörtliche Entwicklungen vorgesehen und ermöglicht eine schnellere Umsetzung, da auf eine Umweltprüfung verzichtet werden kann. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Maßnahme der Innenentwicklung handelt – wie im Fall der Umnutzung der ehemaligen Polizeischule.

Bedeutung für die Gemeinde

Mit der geplanten Entwicklung setzt Wennigsen ein Zeichen für eine nachhaltige und bedarfsgerechte Ortsentwicklung. Die Umgestaltung des Areals könnte künftig einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des Wohnungsmarktes leisten und gleichzeitig die bestehende Infrastruktur sinnvoll ergänzen.