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Zu wenige Vorschläge aus den Vereinen - Sportring zieht Konsequenzen bei Sportlerehrung

Archivbild.

Barsinghausen. Sie sollte einer der festlichen Höhepunkte des Sportjahres 2026 werden: die Ehrung der besten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres 2025. Doch die Veranstaltung wird nicht in der ursprünglich geplanten Form stattfinden. Der Vorstand des Sportrings hat beschlossen, die Sportlerehrung als große Ehrungsveranstaltung abzusagen.

Grund für diese Entscheidung ist die geringe Anzahl an Vorschlägen aus den Vereinen. Insgesamt gingen lediglich 14 Nominierungen ein – aus Sicht des Sportrings eine zu schmale Grundlage für eine öffentliche Ehrung im geplanten Umfang.

Ehrungen finden dennoch statt

Trotz der Absage der Veranstaltung sollen die vorgeschlagenen Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften nicht leer ausgehen. Der Sportring wird die Ehrung in einer reduzierten Form durchführen. Dabei wird bewusst auf ein musikalisches Rahmenprogramm sowie auf eine Moderation verzichtet.

Der ursprünglich vorgesehene Termin am 11. April bleibt bestehen. Allerdings werden sich Format, Uhrzeit und Veranstaltungsort ändern. Entsprechende Informationen erhalten die Ausgezeichneten direkt.

Entscheidung ohne Online-Voting

Die Auswahl der Sportlerin, des Sportlers und der Mannschaft des Jahres 2025 übernimmt in diesem Jahr ausschließlich der Vorstand des Sportrings. Auf ein Online-Voting wird verzichtet. Dennoch bleibt es bei den bewährten Auszeichnungen: Preise, Medaillen und Urkunden werden wie in den Vorjahren überreicht.

Anfang März wird der Sportring die eingeladenen Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften offiziell benachrichtigen.

Blick nach vorn: Neues Konzept in Arbeit

Über die aktuelle Ehrung hinaus zieht der Sportring Konsequenzen aus den Erfahrungen dieses Jahres. Im Anschluss an die Veranstaltung soll ein gemeinsamer Arbeitskreis aus Mitgliedern des Sportrings und Vertretern der Vereine gebildet werden.

Ziel ist es, ein zukunftsfähiges Konzept für die Sportlerehrung zu entwickeln, das den veränderten Rahmenbedingungen Rechnung trägt und bei Sportlern, Vereinen sowie Unterstützern eine breite Akzeptanz findet.