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Härtetest für den Ernstfall: Polizeikommissariat Wunstorf erprobt Netzersatzanlage für Stromausfälle

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Wunstorf. Normalerweise fährt die Polizei zu Einsatzorten, an denen sich Beschwerden über ruhestörenden Lärm häufen. In der Woche von Montag, 12. Januar, bis Freitag, 16. Januar, ist die Polizei Wunstorf nun selbst Verursacher - Grund hierfür ist unter anderem die Durchführung eines sogenannten Schwarztests im Polizeikommissariat Wunstorf.

Eine Notstromversorgung ist unter anderem für Polizeidienststellen existenziell, um ihre Funktionsfähigkeit bei Stromausfall ("Blackout“) zu gewährleisten. Sogenannte Stromausfalltests umfassen auch die Überprüfung der automatischen Umschaltung auf Notstrom über die vorgehaltene Netzersatzanlage. Ein solcher Stromausfalltest wird im Polizeikommissariat Wunstorf aktuell für die dritte Kalenderwoche 2026 vorbereitet.

Damit die Polizei ihre Funktionsfähigkeit nicht dem Zufall überlässt, wird zusätzlich eine sogenannte mobile Netzersatzanlage eingesetzt, über die bestimmte Arbeitsplätze im Polizeikommissariat Wunstorf stromversorgt bleiben. Um die Aufwände für alle Beteiligten effektiv und effizient zu gestalten, wird im selben Zeitraum die elektronische Unterverteilung der gesamten Liegenschaft des Polizeikommissariats gleich mit überprüft. Hierzu ist die Behörde verpflichtet.

„Wir müssen im Ernstfall handlungsfähig sein, um für die Menschen in Wunstorf ansprechbar zu sein und vollen Zugriff auf unsere Betriebssysteme zu haben“, erklärt die Leiterin des Polizeikommissariats Wunstorf, Erste Kriminalhauptkommissarin Britta Schwarz. „Die vermehrte Lärmbelastung für unsere Nachbarinnen und Nachbarn können wir leider nicht vermeiden. Diese wurden durch mich persönlich hierüber informiert.“