Anzeige
Anzeige
Anzeige

Zum Gespräch mit Ministerpräsident Olaf Lies über den Erhalt des Steinhuder Meeres

Symbolfoto. Quelle: pixabay.

Wunstorf. Bürgermeister Carsten Piellusch hat gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Wiebke Osigus, am vergangenen Freitag ein ausführliches Gespräch mit dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Olaf Lies zur Zukunft des Steinhuder Meeres geführt. Im Mittelpunkt stand die fortschreitende Verschlammung des Gewässers und die Notwendigkeit wirksamer Gegenmaßnahmen.

In dem Austausch knüpfte der Bürgermeister an den bisherigen Schriftverkehr mit der Niedersächsischen Landesregierung an und unterstrich die Dringlichkeit des Themas. „Wir waren uns einig, dass das Steinhuder Meer als wichtiger Natur- und Erholungsraum unbedingt erhalten werden muss“, betonte Bürgermeister Carsten Piellusch.

Ein zentraler Baustein soll der für den Sommer 2026 angekündigte Seeenwicklungsplan II sein. Dieser müsse konkrete und verbindliche Maßnahmen enthalten, um die ökologische Stabilität des Steinhuder Meeres nachhaltig zu sichern.

Der Bürgermeister formulierte dabei klare Kernforderungen an das Land Niedersachsen:

- deutliche Steigerung der Entschlammungsmenge

- Entschlammung der Deipen sowie Wiederherstellung der natürlichen Strömungsverhältnisse

- zeitnahe Bereitstellung von Polderflächen zur Ablagerung des Schlamms

- Sicherstellung ausreichender finanzieller Mittel im Landeshaushalt

- eine zentrale Steuerung des Gesamtprozesses durch die Staatskanzlei

Als Ergebnis des Gesprächs kann festgehalten werden, dass Ministerpräsident Olaf Lies die Notwendigkeit eines entschlossenen Handelns ausdrücklich anerkannt hat. Zudem hat er den Auftrag in sein Haus gegeben, das Thema weiter intensiv zu begleiten.

„Ich bin sehr erfreut darüber, dass der Ministerpräsident die Bedeutung und Dringlichkeit des Handlungsbedarfs teilt“, so der Bürgermeister Piellusch abschließend.