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Avacon und enviaM-Gruppe eröffnen neues Rechenzentrum im Raum Hannover

v. l. n. r.: Olaf Kruse (Bürgermeister der Stadt Sehnde), Rainer Schmittdiel (Technikvorstand von Avacon), Dr. Wolfgang Wirtnik (CSO der enviaM-Gruppe), Grant Hendrik Tonne (Niedersächsischer Wirtschaftsminister). Quelle: Avacon.

Hannover. Gemeinsam mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne haben die Energieunternehmen Avacon- und enviaM-Gruppe nach nur rund 18 Monaten Bauzeit heute ihr neues Rechenzentrum in Sehnde bei Hannover offiziell in Betrieb genommen.

Rund 40 Millionen Euro haben beide Unternehmen in den Standort investiert. Das Data Center verfügt über eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern, bietet Platz für bis zu 28.000 Server und ist auf den hochverfügbaren Betrieb geschäftskritischer IT-Anwendungen ausgelegt.

An der Inbetriebnahme nahmen neben dem Wirtschaftsminister auch der Bürgermeister der Stadt Sehnde, Olaf Kruse, sowie zahlreiche Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teil. Mit dem neuen Standort stärken die Avacon- und enviaM-Gruppe gezielt die digitale Infrastruktur in der Region Hannover und Niedersachsen, die für viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen eine zentrale Rolle spielt.

„Ich freue mich über das Engagement von Avacon und der enviaM-Gruppe am Rechenzentrumsstandort Sehnde“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne anlässlich der Inbetriebnahme. „Leistungsfähige und sichere Rechenzentren sind heute eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und digitale Wertschöpfung. Sie schaffen verlässliche Infrastruktur und stärken die Datensouveränität.“

Das Rechenzentrum in Sehnde ist konsequent auf hohe Sicherheitsanforderungen und Verfügbarkeit ausgelegt. Sämtliche Strom- und Glasfaseranbindungen sind redundant vorhanden, ebenso Netzersatzanlagen und unterbrechungsfreie Stromversorgungen. Die physische Sicherheit wird durch eine massive Bauweise, mehrstufige Zutrittskontrollen sowie eine permanente technische Überwachung gewährleistet. Durch die baugleiche Ausführung zu bestehenden Rechenzentren des Tochterunternehmens envia TEL erfüllt der Standort zudem Vorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur Geo-Redundanz.

Die Leistungsfähigkeit und Sicherheit des Rechenzentrums werden zudem durch umfangreiche Zertifizierungen nachgewiesen, die heute schon den Sicherheitsanforderungen von morgen entsprechen. Bereits seit der Planungsphase wurden Bau und technische Umsetzung kontinuierlich durch den TÜV begleitet und überwacht. Das erreichte Zertifizierungsniveau ermöglicht es auch Unternehmen mit sehr hohen Sicherheitsanforderungen, ihre IT-Systeme am Standort Sehnde zu betreiben.

„Mit dem Data Center in Sehnde stärken wir gezielt die digitale Infrastruktur in der Region Hannover“, sagte Rainer Schmittdiel, Technikvorstand der Avacon AG. „Als Netzbetreiber bringen wir die notwendigen Kompetenzen für einen sicheren und hochverfügbaren Betrieb mit – von der Energieversorgung über die Netzanbindung bis hin zu umfassenden Sicherheitskonzepten.“

“Mit diesem Rechenzentrum setzen wir neue Maßstäbe für die digitale Infrastruktur in Niedersachsen“, betonte Dr. Wolfgang Wirtnik, Vorstand Vertrieb und Erzeugung der enviaM‑Gruppe. „Wir schaffen damit nicht nur eine zuverlässige Basis für die digitale Transformation, sondern setzen zugleich auf Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Grundlage dafür ist die langjährige Expertise unserer Telekommunikations-Tochter envia TEL im Bau und Betrieb von Hochleistungsrechenzentren.“

Mit dem Standort in Sehnde bieten Avacon und die enviaM-Gruppe Unternehmen rund um Hannover und darüber hinaus eine regionale Alternative zu internationalen Rechenzentrumsanbietern. Kurze Wege, klare Zuständigkeiten sowie die Einhaltung deutscher und europäischer Sicherheits- und Datenschutzstandards sind insbesondere für Unternehmen mit sensiblen oder geschäftskritischen Daten von Bedeutung. Erste Kunden ziehen bereits im März 2026 ein. Zudem gibt es eine Vielzahl von Projekten, die gemeinsam mit Kunden und Interessenten entwickelt werden.

Auch aus kommunaler Sicht ist das Rechenzentrum ein wichtiger Baustein für die Entwicklung der Region Hannover. „Das neue Rechenzentrum stärkt Sehnde als Wirtschaftsstandort und unterstreicht die Bedeutung moderner digitaler Infrastruktur für unsere Region“, sagte Bürgermeister Kruse. „Es handelt sich um eine langfristige Investition, die Sicherheit, Nachhaltigkeit und technologische Kompetenz miteinander verbindet.“