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Förderbescheid über 15,1 Millionen Euro - Land Niedersachsen unterstützt Neubauprojekte des KRH

Strahlende Gesichter bei der Übergabe des Förderbescheids für den Ersatzneubau am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden. Quelle: KRH Klinikum Region Hannover.

Gehrden. Große Freude beim KRH Klinikum Region Hannover: Das Land Niedersachsen stellt für mehrere Bauprojekte weitere Fördermittel bereit. Am Donnerstag, 22. Januar, hat Christine Arbogast, niedersächsische Staatssekretärin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, am KRH Klinikum Robert Koch Gehrden den Bescheid für eine nächste Tranche des Ersatzneubaus in Höhe von 15,1 Millionen Euro übergeben. Auch für Patienten, sowie für die Beschäftigten ist das eine sehr gute Nachricht.

Hochmoderne Krankenhausinfrastruktur

Der Ersatzneubau in Gehrden wird direkt an das bestehende Gebäude von 2015 angeschlossen und entwickelt das Klinikum zu einer vollständig neu strukturierten und hochmodernen Einrichtung weiter. Mit einer Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmetern entsteht eine Einrichtung, die den Anforderungen der KRH Medizinstrategie 2030 umfassend gerecht wird. Der Neubau umfasst 250 Betten auf acht Pflegestationen, einen zentralen Operationsbereich, eine Entbindungsstation, Herzkathetermessplätze, ein Aufnahme- und Untersuchungszentrum sowie eine interdisziplinäre Endoskopie und eine Elektivaufnahme. Mit dem Zusammenspiel von Alt- und Ersatzneubau stehen der Klinik auch künftig 349 Betten zur Verfügung, wodurch eine moderne und patientenorientierte Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet wird.

„Ein leistungsfähiges und zukunftssicheres Gesundheitssystem braucht moderne Krankenhäuser als tragende Säule. Diese müssen sich konsequent an den Bedürfnissen der Menschen ausrichten und zugleich den zukünftigen medizinischen Herausforderungen gewachsen sein. Mit gezielten Entscheidungen und Investitionen fördern wir Projekte, die die Qualität der medizinischen Versorgung in Niedersachsen nachhaltig verbessern. Die Region Hannover hat gemeinsam mit dem KRH Klinikum Region Hannover mit der Medizinstrategie 2030 frühzeitig Verantwortung übernommen. Der Ersatzneubau in Gehrden ist ein wichtiger Schritt, um den Patientinnen und Patienten eine moderne Gesundheitsversorgung in unmittelbarer Nähe zu Hannover zu bieten. Die Bauarbeiten schreiten sichtbar voran“, betont Staatssekretärin Christine Arbogast.

Bedeutung der Förderung

Der heute übergebene Förderbescheid und die damit verbundene finanzielle Zusage markiert für das KRH Klinikum Robert Koch Gehrden einen weiteren wichtigen Meilenstein in der strategischen Weiterentwicklung – passend zur bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung in der Region Hannover und darüber hinaus.

„Mit der Umsetzung der Medizinstrategie geht es Schritt für Schritt und für alle sichtbar voran. Die großen Veränderungen, die wir uns vorgenommen haben, werden verlässlich umgesetzt. KRH, Region und Land ziehen an einem Strang, um eine moderne gesundheitliche Versorgung für die Menschen aufzubauen. Das zeigt auch der Standort Gehrden, der als künftiger Schwerpunktversorger im Süden der Region Hannover von enormer Bedeutung für die Menschen hier ist“, betont Regionspräsident und KRH Aufsichtsratsvorsitzender Steffen Krach.

Auch Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, hebt die Bedeutung der laufenden Bauvorhaben hervor: „Die Neubauprojekte – so auch unser Projekt in Gehrden – sind zentrale Bausteine für eine zukunftsfähige medizinische Versorgung in einer modernen Infrastruktur. Dieser Anspruch gilt gleichermaßen unseren Patientinnen und Patienten wie auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihre hoch qualifizierten Leistungen künftig in einer modernen Arbeitsumgebung erbringen können. Auch vor diesem Hintergrund sind wir dem Land Niedersachsen für die Förderung und die Unterstützung bei der Umsetzung unserer Medizinstrategie sehr dankbar.“

Weitere Förderbescheide in diesem Jahr gibt es für die Projekte: „Neubau der Zentralapotheke“ am Standort KRH Klinikum Siloah und „Neubau zentrales Stationsgebäude und Allgemeinpsychiatrie“ an der KRH Psychiatrie.