Anzeige
Anzeige

Shteryo Shterev bleibt bis 2031 Geschäftsführer der Stadtwerke Barsinghausen

v.l. Bernd-Konrad Bohrßen, stv. Aufsichtsratsvorsitzender, Shteryo Shterev, Geschäftsführer, Maximilian Schneider, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Barsinghausen GmbH. Quelle: Stadtwerke Barsinghausen.

Barsinghausen. Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Barsinghausen GmbH hat beschlossen, den Vertrag von Geschäftsführer Shteryo Shterev um weitere fünf Jahre zu verlängern. In der Sitzung am 20. Januar fiel die Entscheidung einstimmig. Der neue Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2031.

Shterev ist seit dem 1. Juli 2021 im Amt und hat die Entwicklung des kommunalen Unternehmens seither maßgeblich geprägt. Mit der Verlängerung setzt der Aufsichtsrat ein klares Signal für Kontinuität und Vertrauen in die bestehende Führung.

Der Geschäftsführer selbst äußerte sich zur Entscheidung: „Nachhaltigkeit, eine zeitgemäße Unternehmenskultur und pragmatische Prozesse bilden die Grundlage für unsere Entwicklung.“

Unter seiner Leitung haben sich die Stadtwerke zu einem modernen und leistungsfähigen Versorger entwickelt, erklärte der Aufsichtsrat. In den vergangenen Jahren seien zahlreiche Projekte umgesetzt oder angestoßen worden. Dazu zählen unter anderem der Bau eines neuen Wasserwerks, die Erneuerung von Rohrnetzen und Anlagen sowie die Einführung einer PFAS-Filtration im Einzugsgebiet des Wasserwerks Eckerde. Auch die Digitalisierung des Unternehmens, der Aufbau eines Informationssicherheitsmanagementsystems sowie die Entwicklung von Prozessstrukturen wurden vorangetrieben.

Darüber hinaus engagieren sich die Stadtwerke verstärkt in Kooperationen mit regionalen Partnern und treiben den Ausbau regenerativer Energie- und Wärmeerzeugung voran. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kommunalen Wärmeplanung.

Der Aufsichtsrat bewertet die Vertragsverlängerung als wichtigen und notwendigen Schritt. Shterev habe mit Fachwissen, klarer Führung und einem starken Netzwerk entscheidend zur positiven Entwicklung des Unternehmens beigetragen. Neben wirtschaftlicher Stabilität stünden insbesondere Zukunftsthemen im Fokus.

Auch die Unternehmenskultur spielt eine zentrale Rolle. Shterev legt nach eigenen Angaben großen Wert auf einen respektvollen Umgang innerhalb des Unternehmens, fördert Weiterbildungen und setzt Maßnahmen zur Gesundheitsförderung um. „Nur so können sie ihre Fähigkeiten voll einbringen. Jeder Einzelne trägt entscheidend dazu bei, das Stadtwerk weiter voranzubringen und für die Zukunft stark aufzustellen“, betont er.

Mit der Vertragsverlängerung will der Aufsichtsrat Planungssicherheit schaffen – sowohl für laufende als auch für künftige Projekte. Angesichts der aktuellen Herausforderungen in der kommunalen Energie- und Wasserwirtschaft wird eine stabile Führung als wichtiger Faktor für Vertrauen und Verlässlichkeit angesehen.