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Sichtbarer Baufortschritt: Symbolischer Spatenstich für KRH-Ersatzneubau

Strahlende Gesichter beim symbolischen Spatenstich. Quelle: KRH Klinikum Region Hannover.

Gehrden. Der Weg bis hierhin war lang, die Freude daher bei allen Beteiligten umso größer: Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am Montag, 23. Februar, am KRH Klinikum Robert Koch in Gehrden der nächste Bauabschnitt des geplanten Ersatzneubaus eingeläutet. Unter anderem mit dabei: Der Niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Andreas Philippi, Regionspräsident und KRH Aufsichtsratsvorsitzender Steffen Krach und Gehrdens hauptamtlicher Bürgermeister Malte Losert sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter des KRH Klinikum Region Hannover und der ausführenden Baufirmen.

„Es geht endlich mit großen Schritten voran“, unterstreicht Barbara Schulte, KRH Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, die Bedeutung des heutigen Tages für das KRH Klinikum Robert Koch Gehrden und fügt hinzu: „Der symbolische Spatenstich ist einer DER großen Meilensteine auf jeder Baustelle. Nach komplexen Planungen und Vorbereitungen im Hintergrund wird der Baufortschritt nun endlich für alle sichtbar: Die großen Veränderungen, die wir uns im Zuge der Medizinstrategie 2030 vorgenommen haben, werden verlässlich umgesetzt. Die Menschen hier vor Ort bekommen mit dem Ersatzneubau eine hochmoderne, leistungsfähige Gesundheitsversorgung mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur. Ich danke dem Land Niedersachsen und der Region Hannover für die Unterstützung: Ihr finanzielles Engagement macht diesen Ersatzneubau überhaupt erst möglich.“

250 Betten auf acht Pflegestationen, ein zentraler Operationsbereich, eine Entbindungsstation, Herzkathetermessplätze, ein Aufnahme- und Untersuchungszentrum sowie eine interdisziplinäre Endoskopie und eine Elektivaufnahme bilden das Herzstück des Ersatzneubaus. Er wird direkt an das bestehende Gebäude angeschlossen und entwickelt das Klinikum dadurch zu einer vollständig neu strukturierten und hochmodernen Einrichtung weiter. Mit einer Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmetern entsteht eine Einrichtung, die den Anforderungen der KRH Medizinstrategie 2030 umfassend gerecht wird. Mit dem Zusammenspiel von Alt- und Ersatzneubau stehen der Klinik auch künftig 349 Betten zur Verfügung, wodurch eine moderne und patientenorientierte Versorgung auf höchstem Niveau gewährleistet wird.

„Dieser Tag ist in der Tat ein Meilenstein für die Menschen in der Region Hannover: Das KRH hat gemeinsam mit der Region Hannover Verantwortung übernommen und sich mit der Medizinstrategie 2030 vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, um die Qualität der medizinischen Versorgung hier vor Ort nachhaltig zu verbessern. Mit dem heutigen symbolischen Spatenstich wird sichtbar, was das konkret heißt und wohin die Reise geht“, betont Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung. „Hier entsteht ein hochmodernes Klinikum, das als künftiger Schwerpunktversorger im Süden der Region Hannover von enormer Bedeutung für die Menschen werden wird.“

Steffen Krach, Regionspräsident und KRH Aufsichtsratsvorsitzender, lobt die gute Zusammenarbeit zwischen dem KRH, der Region und dem Land Niedersachsen auf dem Weg zum heutigen Tag. „Bei der Umsetzung der Medizinstrategie 2030 und den damit verbundenen Maßnahmen ziehen alle Beteiligten an einem Strang und zeigen: Hier kommt ein tragfähiges Konzept mit Augenmaß und Weitblick zur Umsetzung. Der heutige Meilenstein zeigt, dass wir auf einem guten Weg zu einer zukunftsfähigen und wohnortnahen Gesundheitsversorgung für die Menschen in der Region sind.“

In den kommenden Monaten nach dem heutigen symbolischen Spatenstich wird sich die Baustelle sukzessiv verändern und der Ersatzneubau nach und nach ein Gesicht bekommen. Die voraussichtliche Inbetriebnahme ist für 2029/2030 geplant.