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300.000 Euro Förderung: Gehrden investiert in Freizeitangebote

Bescheidübergabe an Gehrden: (v.l.) Ottmar von Holtz, Landesbeauftragter Amt für regionale Landesentwicklung, Melanie Rusteberg (Stadt Gehrden), Bürgermeister Malte Losert und Ministerin Melanie Walter.

Gehrden. Mit dem Förderprogramm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt das Land innovative Projekte in den Kommunen. Auch Gehrden profitiert davon: An der Levester Straße soll ein neuer Bewegungs- und Begegnungspark entstehen, der insbesondere Jugendlichen neue Freizeit- und Treffmöglichkeiten bieten wird.

Ministerin Melanie Walter (Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung in der Staatskanzlei) begrüßte die Vertreter der Kommunen im Rathaus Gehrden: „Wir haben die Übergabe bewusst als gemeinsame Veranstaltung organisiert, um die Übergabe auch als Netzwerktreffen der Kommunen zu nutzen und untereinander ins Gespräch zu kommen.“ Die Projekte, die im Förderprojekt „Zukunftsräume Niedersachsen“ angemeldet werden, sind laut Ministerin oft Ideen, die ihr Entstehen oft aus Bürgerbeteiligungen heraus hätten. „Dies sind Ideen und Projekte, die oft nicht in die strengen Richtlinien von anderen Förderprogrammen passen und wo oft das Geld in den Haushalten der Kommunen fehlt“, freute sich Ministerin auf die Projektvorstellungen.

Auch Gehrden hat sich beworben und die Zusage einer Förderung erhalten.

In Gehrden soll an der Levester Straße ein neuer Bewegungs- und Begegnungspark für Jugendliche und alle Generationen entstehen, stellte Bürgermeister Malte Losert das Gehrdener Projekt vor. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms „Zukunftsräume Niedersachsen“ umgesetzt und soll bis Oktober 2026 fertiggestellt werden.

„Die Idee für die Anlage entstand aus einem Jugendbeteiligungsprozess. Geplant ist ein moderner Treffpunkt mit vielfältigen Freizeitangeboten.“ Dazu gehören eine BMX- und Skateanlage, ein Parkour-Bereich sowie ein Multifunktionsfeld für Fußball und Basketball. Ergänzt wird das Angebot durch Aufenthaltsflächen, die zum Verweilen einladen.

Mit dem rund 750.000 Euro teuren Projekt, das mit 300.000 Euro gefördert wird, schafft die Stadt erstmals gezielt eine Fläche für die Bedürfnisse junger Menschen. „Der neue Park soll nicht nur Bewegung fördern, sondern auch als Treffpunkt dienen und die Jugendarbeit vor Ort stärken“, so Losert, „Wir hatten in der Vergangenheit oft Probleme mit Lärmbelästigungen und waren lange auf Grundstückssuche. Doch nun haben wir einen guten Platz gefunden.“ Die Jugendlichen hätten schon jetzt eine hohe Akzeptanz zu dem Platz, der keine direkten Nachbarn habe und eine Bushaltestelle vor der Tür habe.

Der Baustart ist für Mitte Mai vorgesehen, aktuell laufen die Ausschreibungen. Die Eröffnung ist für Oktober 2026 geplant.

Hintergrund:

Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden mit zentralen Orten in ländlichen Räumen. Diese Zentren übernehmen wichtige Funktionen für ihr Umland – etwa bei der medizinischen Versorgung, dem Einzelhandel oder auch der Kultur. Sie sind wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Das Programm fördert stadtregionale Kooperationen und Projekte, die zentrale Orte in ländlichen Regionen stärken und deren Entwicklung vorantreiben.