Barsinghausen. Für eine Stadt wie Barsinghausen ist ein eigener Wertstoffhof ein wichtiger Teil der öffentlichen Infrastruktur, teilt die FDP Barsinghausen mit. Kurze Wege zur Entsorgung würden die Bürger der Stadt entlasten. Außerdem werde die richtige Mülltrennung gefördert, da die Mitarbeiter vor Ort für Fragen zur Verfügung stehen.
Gerade Familien, ältere Menschen und Haushalte ohne große Transportmöglichkeiten sind laut FDP auf ein wohnortnahes Angebot angewiesen.
Kerstin Wölki, Fraktionsvorsitzende der FDP, argumentiert: „Barsinghausen als Mittelzentrum muss einen eigenen Wertstoffhof behalten. Mülltransporte auf die Deponie in Wunstorf-Kolenfeld oder zum Wertstoffhof in Gehren sind keine Option. Auch aus ökologischer Sicht sprechen kürzere Fahrwege und eine gute Erreichbarkeit für den Erhalt des Standorts in Barsinghausen.“
Die FPD befürchtet nach der Schließung des Wertstoffhofes eine Zunahme der illegalen Ablagerung in der Feldmark und dem Deister.
Sie fordert den amtierenden Bürgermeister deshalb auf, Gespräche mit den Verantwortlichen zu führen und sich für den Erhalt des örtlichen Wertstoffhofs einzusetzen.

