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Kommunalwahl 2026 in Ronnenberg: Was brauchen Gewerbetreibende in Ronnenberg und wie kann neues Gewerbe angesiedelt werden? (7/8)

Ronnenberg. Am Sonntag, 13. September, finden in Niedersachsen die Kommunalwahlen statt. Auch in Ronnenberg wählen die Bürger einen neuen Rat. Mit diesen Standpunkten positionieren sich die Parteien.

Am 13. September gibt es einiges zu wählen. Neben Regionsversammlung und neuem Regionspräsidenten, geht es in Ronnenberg auch um das Bürgermeisteramt und einen neuen Stadtrat. Um die Positionen der verschiedenen Parteien herauszufinden, hat die Redaktion den Parteien, die in den Stadtrat wollen, verschiedene Fragen gestellt.

Jeden Werktag wird eine Frage von den Parteien beantwortet, sodass die Antworten direkt verglichen werden können.

Was brauchen Gewerbetreibende in Ronnenberg und wie kann neues Gewerbe angesiedelt werden?

CDU: „Die CDU Ronnenberg setzt auf eine maßvolle und vorausschauende Wirtschaftsentwicklung. Dazu muss frühzeitig die Planung weiterer Gewerbeflächen beginnen. Planung bedeutet keine sofortige Bebauung, sondern die sorgfältige Prüfung von Standort, Umwelt, Verkehr, Bedarf und Arbeitsplätzen. Gleichzeitig braucht es einen regelmäßigen Austausch mit den örtlichen Betrieben. Die Wirtschaftsförderung soll zudem helfen, Leerstände zu vermeiden und die Folgen des demografischen Wandels aktiv zu begleiten.“

Grüne: „Die städtische Wirtschaftsförderung muss noch besser sichtbar gemacht werden. Damit kann sich besser um bestehendes Gewerbe gekümmert werden und damit müsste auch zusätzlich für Ronnenberg geworben werden. Gewerbe benötigt auch Flächen. Diese werden auch aktuell Zug um Zug in ausreichendem Maße geschaffen."

FDP: „Unternehmen brauchen schnelle Genehmigungen, verlässliche Ansprechpartner und ausreichend Gewerbeflächen. Deshalb wollen wir die Wirtschaftsförderung professionalisieren und neue Gewerbegebiete entwickeln. Wer investiert und Arbeitsplätze schafft, soll auf eine serviceorientierte Verwaltung treffen. Das stärkt den Standort und verbessert langfristig die Einnahmesituation der Stadt."

AfD: „Gewerbetreibende brauchen vor allem den viel zitierten Bürokratie-Abbau und eine Verwaltung, die ihnen den Rücken stärkt, anstatt ihnen Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Neue Gewerbe wollen alle – effektiver wäre es, bei bestehenden Betrieben eine Expansion sehr aktiv zu fördern: Beginnend mit der schlichten Nachfrage, ob diese angedacht ist über die aktive Begleitung des Prozesses bis hin zur finalen Umsetzung."

SPD: „Es herrscht grundsätzlich ein Bedarf an Gewerbeflächen. Durch die aktuelle Umsetzung des Gewerbegebietes Nord-Ost können sich neue Betriebe ansiedeln und Arbeitsplätze schaffen. Zudem sind weitere Gewerbeflächen geplant. Die Wirtschaftsförderung hat nicht nur die Bestandsbetriebe vor Ort im Blick, sondern richtet ihren Fokus aktiv auf Neuansiedlungen. Durch die enge Verzahnung der Wirtschaftsförderung und der Bauverwaltung können Interessenten zielgerichtete Angebote unterbreitet werden."